Ein Einsatzwagen der Polizei steht an einer Unfallstelle., © Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Ein 37-Jähriger ist in der Schleuse Erlangen in den Main-Donau-Kanal gestürzt und gestorben.

Der Mann gehörte zu der Besatzung eines Motorschiffs, das in der Schleuse anlegte. Der Kapitän habe den Mitarbeiter zum Einkaufen in die Stadt geschickt. Auf dem Weg stürzte der Mann aus bisher ungeklärten Gründen und fiel in den Kanal. Zeugen zogen ihn aus dem Wasser und versuchten ihn zu reanimieren. Dabei hingen die Beine des Bewusstlosen über die Kaimauer. Laut Polizei habe der Schiffsführer des Motorschiffes bemerkt, dass etwas passiert sein musste. Er versuchte wieder an der Kaimauer anzulegen und quetschte dabei ein Bein des 37-Jährigen ein. Der Mann wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht und starb dort kurze Zeit später.  Die Polizei ermittelt. Eine Obduktion soll die Todesursache klären.