© Matthias Balk

Doppeltes Kreuz für das Kultusministerium

München (dpa/lby) – Doppelt hält besser: Gleich zwei Kreuze hängen bald in Bayerns Kultusministerium. Damit kommt die Behörde dem Kreuzerlass für Landesbehörden nach, der seit dem 1. Juni gilt und im Eingangsbereich ein Kruzifix vorschreibt. Die aktuelle Debatte um das Kreuz sei spannend, sagte Kultusminister Bernd Sibler (CSU) bei der Präsentation des Kreuz-Doubles am Donnerstag in München. Das Kreuz sei zwar ein religiöses Symbol, doch es repräsentiere auch eine Haltung. Die Werke stammen von jeweils einem Schüler der Berufsfachschule für Holzbildhauer in Oberammergau und der Adolf-Kolping-Berufsschule in München, einer Förderschule. Ein Kreuz wird in Zukunft im zentralen Eingang der Behörde in München hängen, eines im zweiten Dienstgebäude wenige hundert Meter weiter.