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DLRG: Deutlich weniger Badetote in Bayern

München (dpa/lby) – In Bayern ist die Zahl der tödlichen Badeunfälle bis zum Ende des Sommers stark zurückgegangen. Dennoch ist der Freistaat mit deutlichem Abstand das Bundesland mit den meisten Badetoten. Dies geht aus den Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden.

Demnach sank heuer bis Ende August die Zahl der Ertrunkenen in Bayern um ein Viertel – von 67 im Vorjahreszeitraum auf 49. Jeder fünfte der 245 Badetoten bundesweit kommt allerdings in bayerischen Gewässern zu Tode. Die meisten Opfer kommen in Seen oder Teichen um (27 Tote), danach hat das Baden in Flüssen das höchste Risiko (13). Einige weitere Todesfälle waren zum Beispiel an Kanälen und in Schwimmbädern zu beklagen.

Nach Bayern haben Baden-Württemberg (28 Tote), Mecklenburg-Vorpommern (27) und Sachsen die meisten Badetoten. Dass bundesweit die Zahl der Opfer um 25 Prozent zurückgegangen ist, führt DLRG-Präsident Achim Haag vor allem auf den sonnenarmen und kühlen August zurück, in dem 40 Opfer registriert wurden. Im heißen August 2020 waren es dagegen 117 Badetote in Deutschland.

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