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Die Stadt Bamberg und der BUND Naturschutz haben sich auf das Naturschutzgebiet am Bamberger Sonderlandeplatz geeinigt.

So die Stadt in einer aktuellen  Mitteilung. Der nächste Schritt ist jetzt eine Empfehlung des Stadtrates an die Regierung von Oberfranken, um das Verfahren in Gang zu setzen.

Der BUND Naturschutz bedauere zwar, dass private Flächen vom Naturschutz ausgeklammert werden, zeigte aber Verständnis für dieses Vorgehen, weil die Stadt sich in der Pflicht sehe, einen Interessensausgleich mit beispielsweise Brose herbeizuführen. Vor dem Hintergrund der Krise in der Automobilkrise müsse die Stadt hier ihrer „besonderen Verpflichtung“ nachkommen. Parallel zu den Erweiterungsplänen der Firma Brose seien auch umfangreiche Renaturierungs- und Aufwertungsmaßnahmen vorgesehen. Unter anderem soll der bisher teilweise in Rohren gehaltene Seebach komplett offengelegt werden

Anlass für das Verfahren um das Naturschutzgebiet am Flugplatz Bamberg war ein Bürgerantrag, den 1.400 Bamberger unterzeichnet hatten.