Die Oberfränkische Industrie gerät laut Industrie und Handelskammer zunehmend unter Druck.

Zum ersten Mal seit Jahren verzeichnen die Unternehmen im Regierungsbezirk einen Umsatzrückgang und zwar um gut zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen: Kfz-Zuflieferer, Hersteller von Glas und Keramik, Möbelhersteller und Textilunternehmen. Laut IHK stagniere aktuell vor allem der Inlandsumsatz, eine „Verunsicherung“ in den Unternehmen sei spürbar, so Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. Es gibt aber auch Positives. Die Beschäftigenzahlen der oberfränkischen Industriebetriebe steigen weiter, vor allem Fachkräfte werden weiterhin händeringend gesucht.