© Patrick Seeger

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Verkehrsunfallzahlen in Oberfranken.

In den meisten Bereichen sind sie rückläufig. Dieses Fazit hat der oberfränkische Polizeivizepräsident Armin Schmelzer jetzt bei der Veröffentlichung der Verkehrsunfallstatistik 2020 gezogen.

 

Demnach haben sich auf Oberfrankens Straßen im zurückliegenden Jahr insgesamt knapp 27.500 Unfälle ereignet. Das waren fast 18 Prozent weniger als im Vorjahr. 35 Menschen starben an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Das entspricht einem Minus von fast 19 Prozent; 2019 gab es 43 Unfalltote. Eine Zunahme meldet das Polizeipräsidium dagegen im Bereich Elektromobilität. Im letzten Jahr hat es deutlich mehr Unfälle mit so genannten Pedelecs gegeben als zuvor.

Unfallursache Nummer eins war auch im zurückliegenden Jahr überhöhte Geschwindigkeit.