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Deutlich mehr Sterbefälle zu Jahresanfang in Bayern

München/Wiesbaden (dpa/lby) – Anfang Januar sind in Bayern deutlich mehr Menschen gestorben als in den Vorjahresmonaten. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes starben in der ersten Woche dieses Jahres 3548 Menschen im Freistaat. In den vergangenen vier Jahren lag die durchschnittliche Zahl der Sterbefälle für Bayern in jener Woche noch bei 2846.

Der Anstieg der Todeszahlen liegt wohl auch an der Corona-Krise. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete in der ersten Kalenderwoche allein für Bayern 746 Covid-19-Todesfälle.

Bundesweit starben in diesem Januar nach Angaben des Statistischen Bundesamts 103 804 Menschen, 18 Prozent mehr als durchschnittlich im Januar der vier Vorjahre. Zurückzuführen sei dies auf eine Zunahme von Sterbefällen in der Altersgruppe ab 80 Jahren. Dort sei die Zahl um 29 Prozent gestiegen. Bei den Menschen unter 80 Jahren liege das Plus bei 4 Prozent.

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