Der Zentralstelle Cybercrime in Bamberg gelingt ein fetter Fang

Der Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg ist unter anderem zusammen mit Ermittlern aus Sachsen ein Schlag gegen ein kriminelles Netzwerk gelungen. Es soll in den vergangenen Jahren weltweit durch Online-Betrug einen Milliardenschaden verursacht haben. Der Tätergruppe seien hunderte betrügerische Trading-Plattformen und eine Vielzahl von Callcentern in verschiedenen Ländern zuzuordnen gewesen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der beteiligten Behörden. Anfang November seien in fünf Ländern, darunter Georgien und Mazedonien, gleichzeitig dutzende Objekte durchsucht und umfangreiche Beweismittel sichergestellt worden. Die Ermittler haben den Angaben zufolge mehr als 500 Computer und darüber hinaus Konten, Bargeld und Bitcoin-Wallets beschlagnahmt.