Der Ton ist rauer geworden in der Diskussion um die Nutzung des Kolpinghauses in Forchheim.

In einer aktuellen Mitteilung geht der CSU-Fraktionsvorsitzende Udo Schönfelder mit den Plänen der SPD hart ins Gericht. In der Mitteilung heißt es: eine große Mehrheit des Stadtrates und viele Kulturschaffende favorisierten das Kolpinghaus als künftiges Kulturzentrum. Das habe im letzten Jahr auch Oberbürgermeister Uwe Kirschstein so gesehen. Jetzt scheine er und die SPD-Fraktion aber aus dem Kolpinghaus eine Grundschule machen zu wollen und über eine gänzlich neue Veranstaltungshalle nachzudenken. Laut Schönfelder dränge sich der Eindruck auf, dass die Rathaus-SPD mit eingeschränktem Demokratieverständnis eindeutige demokratische Willensbildungen nicht zur Kenntnis nehme und Beschlussfassungen nicht nachvollziehen wolle. OB Uwe Kirschstein wollte die Vorwürfe gegenüber Radio Bamberg nicht kommentieren. In einem gesonderten Interview sagte er: er befürworte eine neue Veranstaltungshalle, den Ort und die Zeit dafür müsse man suchen.