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Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick fordert die katholische Kirche zu intensiver Selbstreinigung auf

„Wenn die Kirche in etlichen Gliedern sündigt – und das ist geschehen“, werde sie von Christus dennoch nicht aufgegeben. Das sagte Schick gestern in einer Messfeier bei der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda. „Vielmehr schickt er sie ins Fegefeuer, damit sie sich reinigt und heiligt.“ Nur so könne sie „Zeichen und Werkzeug“ für die Menschen sein.  Schick wörtlich: „Wirken wir bei der Erneuerung der Kirche mit und fangen wir dabei bei uns selber an.“ Der Bamberger Erzbischof ermunterte auch zu mehr Unterricht und Bildung im christlichen Glauben. Wissen über das Christentum gehe trotz eines guten Religionsunterrichts in Schulen und Pfarreien zurück. Daraus entstehe mangelnde Praxis in Gebet, Gottesdiensten und auch „im alltäglichen Umgang miteinander“.