Der Bamberger Diözesan-Caritasverband zeigt Flagge beim Thema Flüchtlingspolitik

 – er hat die jüngste Sammelabschiebung nach Afghanistan scharf kritisiert: Gut integrierte Menschen zu behandeln wie Gefährder und Kriminelle und sie in ein Krisengebiet abzuschieben, stehe in klarem Widerspruch zu den Grundsätzen des Rechtsstaats, heißt es in einer gestern verbreiteten Mitteilung des Verbands. Am 3. Juli waren von München aus 69 Asylbewerber nach Afghanistan ausgeflogen worden, die meisten waren zuvor in Bayern untergebracht. Der Mitteilung zufolge wurde einer von ihnen zuvor von der Caritas-Jugendhilfe im Landkreis Bamberg betreut. Diesen jungen Mann auszuweisen, sei geradezu grotesk, sagte der stellvertretende Diözesan-Caritasdirektor Helmar Fexer. Der junge Mann sei vor vier Jahren – mit 14 – in die Caritas-Jugendhilfe gekommen