Der Automobilzulieferer Brose will in Bamberg/Hallstadt rund 280 Arbeitsplätze streichen.

Der Automobilzulieferer Brose will in Bamberg/Hallstadt rund 280 Arbeitsplätze streichen. Das hat das Unternehmen mit Sitz in Coburg angekündigt. «Die Einschnitte sind schmerzlich», sagte Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung. Doch nur so könne das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Insgesamt will Brose 2000 Arbeitsplätze abbauen. Für rund 900 Stellen gebe es bereits sozialverträgliche Lösungen. Weitere 1100 Stellen sollen bis Ende 2022 größtenteils mit Abfindungen abgebaut werden. Nach Einbrüchen im Frühjahr wegen der Corona-Krise habe sich der Umsatz wieder stabilisiert. Rund 4,8 Milliarden Euro wird das Unternehmen nach eigenen Angaben 2020 erwirtschaften. Mit 20 Prozent falle der Rückgang gegenüber dem Vorjahr geringer aus als befürchtet.