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Corona-Verdacht bei Trainer Rehm bestätigt

Ingolstadt (dpa/lby) – Der Corona-Verdacht bei FC Ingolstadts Trainer Rüdiger Rehm hat sich bestätigt. Wie der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist am Donnerstag mitteilte, muss der 43-Jährige damit weiter zuhause bleiben. «Es ist wahnsinnig bitter, nicht beim Team sein zu können – sowohl inhaltlich, aber insbesondere emotional. Ich bin glücklicherweise symptomfrei geblieben und hoffe, möglichst zeitnah wieder mit der Truppe auf dem Platz stehen zu können», sagte Rehm, der aktuell mit Telefonaten und Videokonferenzen seine Arbeit beim Tabellenletzten aus der Ferne weiterführt.

Beim mehrfach negativ getesteten Co-Trainer Mike Krannich sind nach Vereinsangaben leichte Erkältungssymptome von Anfang des Jahres abgeklungen. Er werde damit zeitnah zum Teamtraining stoßen, nachdem er zuletzt ferngeblieben war.

Rehm hatte in den ersten drei Partien unter seiner Leitung mit dem Aufsteiger vier Punkte geholt. Mit einem 3:0 gegen Dynamo Dresden verabschiedete sich der Aufsteiger in den Weihnachtsurlaub. Der FCI geht mit sieben Punkten Rückstand auf Relegationsplatz 16 in die verbleibenden 16 Saisonspiele. Erster Gegner nach der kurzen Winterpause ist am 16. Januar der 1. FC Heidenheim auswärts.

Ihren ersten Test im neuen Jahr gewannen die Ingolstädter am Donnerstag mit 3:1 (0:1) gegen den Drittligisten Würzburger Kickers. Nach dem Pausenrückstand durch Robert Herrmann (37. Minute) trafen für die Schanzer Niklas Hoffmann (54. Eigentor), Filip Bilbija (72.) und Merlin Röhl (76.).

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