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Christbaum-Verkaufssaison startet in Bayern

Markt Indersdorf (dpa/lby) – Christbäume in Bayern werden auch in diesem Jahr nicht teurer. Bereits im achten Jahr hielte sich der Preis von 18 bis 24 Euro pro Meter Nordmann-Tanne, teilte Thomas Emslander, der Vorsitzende des Vereins Bayerischer Christbaumanbauer, mit. Jedes Jahr werden in Bayern etwa vier Millionen Christbäume verkauft. Die Nordmann-Tanne sei mit einem Anteil von 80 Prozent die häufigste Wahl der Bayern, erläuterte Emslander. Dabei steige die Nachfrage nach regional angebauten und chemisch nicht behandelten Christbäumen stetig.

Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) eröffnet heute gemeinsam mit Emslander und der bayerischen Christbaumkönigin Andrea Meier offiziell die Christbaum-Verkaufssaison in Bayern. In Markt Indersdorf (Landkreis Dachau) wird die Ministerin symbolisch den ersten Baum fällen.

Probleme wegen des Klimawandels gibt es Emslander zufolge für die Branche kaum. Sowohl die Nordmann-Tanne als auch die ebenfalls beliebte Blau-Fichte stammten ursprünglich aus wärmeren Gebieten. Allerdings könnten starke Trockenheit zur Pflanzzeit im April und Spätfrost im Mai, wenn die jungen Bäume austreiben, zu Einbußen führen.