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Bund der Steuerzahler: Bamberg im neuen Schwarzbuch

Der Bund der Steuerzahler in Bayern hat sein jährliches Schwarzbuch der öffentlichen Verschwendung vorgestellt. Und darin kommt auch die Stadt Bamberg vor.  Der Bund der Steuerzahler kritisiert das Bamberger Rathaus. Im Detail geht’s um die Zahlungen an Mitarbeiter für nicht nachgewiesene Mehrarbeit. Von 2011 bis 2017 hatte die Stadt rund eine halbe Million Euro an Beschäftigte für nicht nachgewiesene Überstundenpauschalen beziehungsweise Mehrarbeit gezahlt. Einzelne Mitarbeiter erhielten zudem Leistungsprämien, obwohl die nötigen Begründungen fehlten, beklagt der Bund der Steuerzahler. Sein Fazit: Die Überstundenaffäre führte nicht nur zu einem Imageverlust der Stadtverwaltung – die Zeche hatten die Steuerzahler zu zahlen. Die Zahlungen werden aktuell immer noch aufgearbeitet – auch juristisch. Es laufen aktuell auch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hof wegen des Verdachts der Untreue.