Ein Spielball liegt auf dem Platz., © Tobias Hase/dpa/Archivbild

Brose will Serie auch international ausbauen

Brose Bamberg ist am 3. Spieltag der Zwischenrunde des FIBA Europe Cups Gastgeber für Anwil Włocławek. Spielbeginn ist heute um 20 Uhr. Tickets gibt es unter brosebamberg.de/tickets, im Fanshop in der Kornstraße und an der Abendkasse. Zudem ist die Partie unter youtube.com/fiba live zu verfolgen.

Mit Anwil Włocławek kommt der derzeitige Tabellenführer der Gruppe L in die BROSE ARENA. Die Polen gewannen ihre bisherigen beiden Partien der Zwischenrunde gegen Keravnos (92:63) und in Oradea (91:73) jeweils deutlich. Dafür musste der dreimalige polnische Meister zuletzt in der heimischen Liga etwas Federn lassen. Nach zuvor sechs Siegen in Serie, setzte es in den letzten drei Partien drei Niederlagen.

Brose Bamberg will das aktuelle Momentum aus der BBL auch in den FIBA Europe Cup übertragen. National stehen ja drei Siege in Serie zu Buche, der letzte datiert vom vergangenen Samstag. Gegen Oldenburg, bis dato immerhin Tabellenvierter, gab es einen 89:78-Erfolg. Dabei zeigte sich einmal mehr die Ausgeglichenheit des Bamberger Teams. Bereits zur Pause hatte sich jeder Spieler in die Korbschützenliste eingetragen. Dazu werden die Schützen aktuell stark in Szene gesetzt und – auch wichtig – treffen ihre Würfe hochprozentig. So gab es gegen Oldenburg abermals eine starke Dreierquote von 44,1 Prozent. Das gilt es nun auch aufs internationale Parkett zu adaptieren. Dort gewann Brose nach der ärgerlichen Auftaktniederlage gegen Oradea zuletzt in Keravnos, hat damit die Chance, mit einem Heimsieg gegen Anwil die Bilanz auf 2:1 zu erhöhen und somit eine gute Ausgangslage für die Rückrunde zu erspielen. Damit das gelingt, muss vor allem auch wieder die Verteidigung stehen. Das war zuletzt über weite Strecken der Spiele der Fall. Brose muss also auch gegen die Polen möglichst über 40 Minuten den vorgegebenen Plan umsetzen und vor allem die Dreierlinie gut – und sicherlich auch teilweise etwas besser als zuletzt – verteidigen. Gegen Oldenburg war Patrick Miller mit 17 Punkten Topscorer seines Teams. Der Aufbauspieler hat diesen Titel auch im FIBA Europe Cup inne, erzielte bislang im Schnitt 18,7 Zähler pro Partie, gefolgt dabei von Christian Sengfelder mit 14,5. Broses Kapitän ist mit durchschnittlich 6,1 Bambergs bester Rebounder, Miller mit 3,7 bester Vorlagengeber.

Patrick Miller: „Natürlich ist die kleine Serie momentan schön. Aber sie ist nichts wert, wenn wir nicht weiter dranbleiben. Daher ist es wichtig, dass wir uns nicht auf den letzten Siegen ausruhen, sondern bissig bleiben. Durch die unnötige Niederlage gegen Oradea haben wir schon ein bisschen Druck. Anwil hat ein starkes Team, sehr gute Schützen. Wir müssen sehr physisch spielen, sie bereits früh attackieren. Offensiv müssen wir es wieder schaffen, dass wir immer den freien Mann finden. Steht der an der Dreierlinie, schön. Ist er unter dem Korb, ebenfalls gut. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit unseren Fans ein gutes Spiel abliefern werden.“