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Brose Bamberg zu Gast bei Alba Berlin

In der Basketball-Bundesliga kommt es heute Nachmittag zum Klassiker. Brose Bamberg ist zu Gast in der Hauptstadt bei Alba Berlin. „Berlin ist eine starke Mannschaft, die ebenso wie wir ein paar Verletzungsprobleme hat. Nichtsdestotrotz sind sie qualitativ sehr stark besetzt. Für uns ist es wichtig, dass wir sie nicht ins Laufen kommen lassen. Mehr noch, wir müssen versuchen ihnen unser Spiel aufzudrücken.“, sagt Bambergs Head Coach Ainars Bagatskis. Los geht’s in Berlin um 15 Uhr. Radio Bamberg überträgt natürlich LIVE. Unterdessen hat der Verein mitgeteilt, dass Leon Kratzer Brose Bamberg sofort verlassen wird. Er wechselt auf eigenen Wunsch nach Frankfurt.

 

 

Hier die Mitteilung von Brose Bamberg:

 

Duell der „ehemaligen Serienmeister“ – Spitzenspiel in der Hauptstadt

‪Am Sonntag (15:00 Uhr) tritt Brose Bamberg (3.) zum Spitzenspiel des achten Spieltags der easyCredit Basketball Bundesliga bei ALBA BERLIN (2.) an. Telekomsport überträgt live aus der Mercedes-Benz Arena in Berlin.

Die Bamberger treffen auf die High-Scorer der Saison mit einem Schnitt von über 94 Punkten. Erst eine Niederlage hat die Mannschaft des spanischen Erfolgscoachs Alejandro Garcia Reneses in der Bundesliga kassiert. Die aber hatte es in sich. Ausgerechnet bei Aufsteiger RASTA Vechta unterlagen verletzungsgeplagte Albatrosse am letzten Spieltag mit 69:80. Gleich drei etatmäßige Guards fielen aus: Peyton Siva (Rippenbruch), Martin Hermannsson (Bänderriss) und Joshiko Saibou (Fußprobleme). Vor dem letzten Europapokalspiel am Mittwoch gegen Cedevita Zagreb gesellte sich noch ein erkrankter Bennet Hundt zu diesem Trio. Während des Spiels verloren die Hauptstädter dann den ehemaligen Franken Hexer und ihren einzig verblieben Shooting Guard Kenneth Ogbe (A2-Nationalspieler) mit einer Gehirnerschütterung. Umso eindrucksvoller lieferten die verbliebenen Berliner dem kroatischen Gegner ein enges Spiel und verloren mit 102:109. Topscorer über die Saison gesehen sind Rokas Giedraitis (15,5) und Luke Sikma (13,5). Sikma ist zudem der überragende Rebounder im Team (8). Zuletzt nutze der junge Point Guard Jonas Mattisseck seine Chance, sich in den Vordergrund zu spielen: Gegen Zagreb erzielte er 16 Punkte. Siva und Hermannsson werden wohl auch für Sonntag sicher ausfallen. Der Rest ist offen.

Ebenso wie Berlin geht auch Bamberg mit einer internationalen Niederlage in das Duell der punktgleichen (10:2) „ehemaligen Serienmeister“. Der neunmalige Meister aus Oberfranken unterlag am Mittwoch in eigener Halle in einem rassigen und hochspannenden Spiel gegen Hapoel Jerusalem mit 85:88. Tyrese Rice hatte den Ausgleich in der Hand, aber sein letzter Wurf tanzte nur auf dem Ring statt zu fallen. In der BBL behielt Bamberg am letzten Spieltag gegen starke Gießener mit 109:101 die Oberhand. Head Coach Ainars Bagatskis konnte zuletzt bis auf Louis Olinde auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Vor dem Sonntag fordert der lettische Cheftrainer von seinem Team vor allem Geduld und Konzentration beim Laufen der Systeme sowie gut auf den Ball aufzupassen. Während gegen Gießen nur vier Ballverluste zu verzeichnen waren, verlor Brose gegen Jerusalem die Kugel gleich 13-mal. Topscorer ist Augustine Rubit mit 16,2 Punkten, Stevan Jelovac folgt mit 14,3. Rice und Harris punkten ebenfalls im Schnitt zweistellig. Cliff Alexander ist mit 5,7 bester Rebounder.

Ainars Bagatskis: „Berlin ist eine starke Mannschaft, die ebenso wie wir ein paar Verletzungsprobleme hat. Nichtsdestotrotz sind sie qualitativ sehr stark besetzt. Für uns ist es wichtig, dass wir sie nicht ins Laufen kommen lassen. Mehr noch, wir müssen versuchen ihnen unser Spiel aufzudrücken. Das gelingt aber nur, wenn wir aus einer kompakten Defensive kommen und unsere Systeme bis zum Ende ausspielen.“

Die Halle in Berlin öffnet zum Spitzenspiel bereits um 13:30 Uhr. Für Bamberg stehen im Anschluss die Begegnungen mit CEZ Nymburk in Prag (20.11.) und mit Science City Jena in der BROSE ARENA (25.11.) auf dem Programm.