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Brose Bamberg verliert Test gegen Monaco.

Brose Bamberg musste sich im dritten Testspiel dem AS Monaco mit 79:85 geschlagen geben. Es war – mit einer kleinen Ausnahme Mitte des dritten Viertels, als Monaco zweistellig vorne lag (48:59, 27.) – eine durchgängig ausgeglichene Partie. Am Ende waren es Details, die zur Bamberger Niederlage führten. Bester Brose-Werfer war Tyler Larson mit 25 Punkten (zudem holte er neun Rebounds und gab fünf Assists).

Johan Roijakkers: „Es war leider keine Verbesserung im Vergleich zum letzten Spiel. Lediglich im Schlussviertel haben wir die richtige Einstellung gezeigt. Das reicht aber nicht. Wir müssen lernen, dass wir konzentriert über 40 Minuten spielen.“

Brose, das auf den mit muskulären Problemen vorsichtshalber geschonten Norense Odiase verzichten musste, tat sich im ersten Viertel offensiv schwer. Vor allem von außen fiel nichts. Anders die Franzosen, die in den ersten zehn Minuten drei Distanzwürfe versenkten. Einer guten Reboundarbeit und den damit verbundenen zweiten Chancen war es zu verdanken, dass Bamberg aber dran blieb. Lediglich zwei Punkte betrug der Rückstand zum Ende des Abschnitts: 16:18. Den Beginn von Viertel zwei dominierten zunächst die Monegassen (18:25, 12.). Michele Vitali war es, der den Dreierfluch beendete und den ersten nach gut 13 Minuten traf – ein kleiner Hallo-Wach-Ruf für die gesamte Mannschaft. Larsen legte zwei Distanzwürfe nach, dazu kamen Kravish und Sengfelder unter dem Korb immer besser zurecht. Die Folge: Brose ging drei Minuten vor der Pause mit zwei Zählern in Führung: 28:26. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung zwar wieder verspielt (38:39), dennoch war Bamberg nun angekommen in der Partie. Vor allem das Mannschaftsspiel klappte gut, was elf Assists in Hälfte eins verdeutlichten.

Ein Dreier von Lockhart brachte Brose kurz nach Wiederbeginn erneut in Front (43:42, 22.). Anschließend allerdings schlich sich ein ums andere Mal in die Brose-Verteidigung der Schlendrian ein. Das nutzte Monaco sofort aus und sorgte dafür, dass Bamberg nach gut 27 Minuten zweistellig hinten lag: 48:59. Die letzten zwei Minuten des dritten Viertels gehörten dann allerdings nur den Mannen von Johan Roijakkers. Tyler Larson und Christian Sengfelder waren hauptverantwortlich, dass Bamberg nur mit minus fünf ins letzte Viertel ging: 54:59. Dort wog das Spiel dann hin und her. Vorm allem von jenseits der Dreierlinie schenkten sich beide Teams jetzt nichts mehr. Nachdem für Monaco immer wieder Carrington erfolgreich war, waren es bei Brose verschiedene Schützen: Vitali, Lockhart, Hundt. Drei Punkte in Folge von Kenneth Ogbe sorgten eine Minute vor Schluss für das 72:74. Am Ende agierte der EuroCup-Teilnehmer, der bereits seit vier Wochen im Training ist, allerdings etwas geschickter und gewann mit sechs Punkten: 79:85.

Brose Bamberg:

Lockhart 3, Blakes 4, Plescher dnp, Seric dnp, Fieler 2, Ogbe 7, Vitali 10, Hundt 7, Sengfelder 11, Kravish 10, Grüttner dnp, Larson 25