Brose Bamberg verliert bei den EWE Baskets Oldenburg

Am Abend gab es für die Jungs von brose Bamberg nichts zu holen bei den EWE Baskets Oldenburg. Vor 6000 Zuschauern endete die Partie 100:89 für die Heimmannschaft. Das war die dritte Niederlage in der Bundesliga in Serie. Weiter geht´s am Sonntag gegen die Hakro Merlins Crailsheim.

 

 

Brose Bamberg unterliegt in Oldenburg

Brose Bamberg verlor die Nachholpartie des 17. Spieltags der easyCredit Basketball Bundesliga bei den EWE Baskets Oldenburg mit 89:100. Den Gästen gelang es zu selten, die Dreierschützen der Hausherren aus dem Spiel zu nehmen (10/27). Zudem fand Oldenburg immer wieder Möglichkeiten, seine Center in Position zu bringen. Brose kämpfte sich nach einem zwischenzeitlichen 13-Punkte-Rückstand (51:64, 24.) zwar Mitte des letzten Viertels nochmals auf sieben Zähler ran (80:87, 36.), allerdings reichte das nicht aus, um Oldenburg in Bedrängnis zu bringen. Beste Bamberger Werfer waren Rice (23), Rubit (19) und Zisis (15).

 

Federico Perego: „Oldenburg hatte es heute mehr verdient zu gewinnen. Sie hatten mehr Energie als wir. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns nach einem Rückstand zurückgekämpft. Ein paar Ballverluste und offene Würfe und Oldenburg war unterwegs in Richtung Sieg. Mahalbasic war das ganze Spiel hindurch ein Problem für uns. Wir haben es mit Alexander ohne Training versucht, aber wir konnten ihn natürlich nicht so belasten wie sonst. Der Mangel an Größe hat dann den Unterschied gemacht.“

 

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, bei der vor allem die Offensivreihen die Akzente setzen konnten. Philipp Schwethelm brachte Brose Mitte des Viertels nach einem Dreier mit sechs Punkten in Rückstand: 12:18. Vor allem von der Freiwurflinie agierten die Gäste aber nervenlos, so dass es nach zehn Minuten und 8/8 von der Linie ausgeglichen 26:26 stand.

 

Die ersten Minuten des zweiten Abschnitts gehörten Oldenburgs Massenat, der die ersten sechs Punkte erzielte. Nach zwei weiteren von Mahalbasic und damit einem 8:0-Lauf lag Bamberg mit acht Zählern hinten (26:34, 12.). Brose versuchte viel, traf offensiv gute Entscheidungen und punktete stetig. Einzig, auch die Gastgeber machten dies auf der anderen Seite, weil Bamberg oftmals zu viele zweite Chancen zuließ. Am Ende sollte Oldenburg 14 Offensivrebounds holen und das Reboundduell insgesamt mit 39:30 gewinnen. Zur Pause betrug der Bamberger Rückstand nach wie vor acht Zähler: 44:52.

 

Erstmals zweistellig lagen die Gäste nach gut 24 Minuten und einem weiteren Schwethelm-Dreier zurück: 49:59. Was Bamberg auch versuchte, es wurde postwendend von Oldenburg beantwortet. Vor allem Rice und Rubit übernahmen nun aber Verantwortung bei Brose, zudem fand Nikos Zisis seine Wurfhand. Richtig näher brachte das die Gäste aber nicht. Vor dem Schlussabschnitt lag Brose Bamberg mit neun Punkten zurück, stand es 65:74.

 

Die Frage der rund 15 mitgereisten Bamberger Fans: ging da noch etwas im letzten Viertel? Und tatsächlich schien es so, als ob Brose die dritte Luft bekommen sollte. Tyrese Rice war es immer wieder, der Slalom durch die Oldenburger Verteidigung lief und abschloss. Nach fünf Punkten in Folge von Nikos Zisis war Bamberg wieder auf sieben Zähler dran (80:87, 36.). Allerdings versenkte im Gegenzug Boothe den Dreier für Oldenburg und versetzte damit den Gästen den Dolchstoß. Am Ende unterlag Brose Bamberg mit 89:100 und muss nun versuchen, am Sonntag gegen Crailsheim wieder zu punkten.

 

 

Brose Bamberg:

Hickman 4, Rice 23, Zisis 15, Stuckey 3, Schmidt 4, Olinde 2, Harris 4, Rubit 19, Alexander 5, Heckmann 3, Taylor 7, Kulboka dnp