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Brose Bamberg -erstes Heimspiel am Abend nach über ein einhalb Jahren wieder vor Zuschauern.

Wenn Brose Bamberg in der Basketball Bundesliga heute Abend ihr erstes Heimspiel in der Brose Arena gegen die JobStairs Giessen 46ers bestreitet: dann gelten die Corona-Regeln: zum einen 3 G: sprich: geimpft, getestet und genesen. Dazu kommt die Maskenpflicht im Innenraum. Sowie Test- und Impfmöglichkeiten im ehemaligen Restaurant Time-Out. Viel wichtiger aber ist es für die Verantwortlichen, die Coaches und die Spieler wieder vor Fans zu spielen, nach über einem Jahr ohne Publikum. Im Radio Bamberg Interview sagt Brose Bamberg Spieler Dominic Lockhart:

Mediendirektor Thorsten Vogt zu Coronaregeln:

Und Masken:

Los geht´s um 19 Uhr. Radio Bamberg überträgt live.

 

Hier die Info von Brose Bamberg:

Brose Bamberg will gegen Gießen nachlegen – Test- und Impfmöglichkeit an der Arena

 

Brose Bamberg empfängt am 2. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga die JobStairs GIESSEN 46ers. Spielbeginn ist am Dienstag um 19 Uhr. Dabei tritt Brose erstmals seit über einem Jahr wieder in einem Pflichtspiel in der BROSE ARENA vor den eigenen Fans an. Tickets für die Partie gibt es noch unter brosebamberg.de und an der Abendkasse. Wer das Spiel nicht live in der Halle verfolgen kann, der sieht die Partie wie gewohnt live und exklusiv auf MagentaSport. Kommentator ist Christoph Stadtler.

Der erste Spieltag hatte einige Überraschungen parat. Ob der Heimsieg der JobStairs GIESSEN 46ers gegen medi bayreuth dazugehört? Zumindest dem Spielverlauf nach zu urteilen, kann die Frage mit „ja“ beantwortet werden. Die Hausherren lagen teilweise mit 13 Punkten zurück, ließen sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil. Nach einem schwachen zweiten Viertel (14:25), drehten die Hessen in der zweiten Halbzeit auf. Abschnitt drei ging mit 26:19 an Gießen, das Schlussviertel gar fulminant mit 25:8. War es im dritten Viertel Florian Koch, der seine Mannschaft mit zehn Punkten trug, steuerte in den letzten zehn Minuten Brayon Blake ebenfalls zehn Zähler bei – darunter zwei Clutch-Dreier zur Entscheidung in der Crunch-Time. Doch nicht nur Koch und Blake funktionierten im Team von Pete Strobl exzellent, vier weitere Spieler punkteten am Sonntagnachmittag ebenfalls zweistellig, darunter natürlich auch Tausendsassa John Bryant, der neben seinen zehn Zählern auch noch sieben Rebounds einsammelte. Dass es eine solch gute Teamleistung werden würde, war nicht unbedingt zu erwarten, denn schließlich musste Pete Strobl als neuer Coach ganze zehn Abgänge aus der letzten Saison kompensieren. Die Neuen aber harmonierten bereits gut. Flo Koch, BBL-Veteran aus Würzburg gekommen, hat ebenso sofort funktioniert, wie der ebenfalls BBL-erfahrene Kyan Anderson und der aus Istanbul verpflichtete Brayon Blake. Auf John Bryant ist sowieso immer Verlass. Gießen war gegen Bayreuth vor allem aggressiver unter den Körben (Reboundverhältnis 36:29) und in der Verteidigung (sieben Steals) – zwei Faktoren, die Strobl abseits aller Verletzungssorgen in der Vorbereitung sehr freuten: „Wir sind als Mannschaft immer noch in einer Findungsphase. (…) Wir nutzen jede Sekunde, um zu lernen, wie wir hier spielen wollen, verteidigen wollen und wie ich mir das vorstelle. (…) Unsere Jungs waren heute bereit zu kämpfen und genau das ist es, was extrem wichtig für uns ist. Wir sind nicht die beste Mannschaft der Liga, aber wir werden in jedes Spiel gehen, um alles zu geben und lassen alles auf dem Spielfeld.“

Alles auf dem Parkett gelassen hat auch Brose Bamberg in Göttingen. Es war teilweise kein schöner Basketball, den die Bamberger zeigten, aber ein erfolgreicher. Und das ist das Wichtigste zu Beginn einer Spielzeit. Vor allem, wenn man den mentalen Druck berücksichtigt, der sich nach der Nicht-Qualifikation für die BCL auf das erste BBL-Spiel der Saison projiziert hat. Am Ende aber überwog das Positive, auch wenn Brose einen teilweise 15-Punkte-Vorsprung verspielt hatte. Das Team hat sich aus eigener Kraft aus diesem Loch Mitte des dritten Viertels herausgekämpft, hat durch gutes Mannschaftsspiel aber auch individuelle Klasse gezeigt, dass es nicht wieder ein Spiel so verlieren will, wie die Woche zuvor gegen Utena – und hat sich belohnt. Am Ende war es ein robustes Reboundverhalten (38:28) und die Nervenstärke an der Freiwurflinie (21 Treffer bei 30 Versuchen), die den Sieg sicherten. Omar Prewitt war mit 19 Punkten bester Bamberger Werfer, gefolgt von Christian Sengfelder (16) und Justin Robinson (14). Vor allem aber Patrick Heckmann (neun Punkte, sechs Rebounds, vier Assists) machte ein starkes Spiel mit vielen Kleinigkeiten, die auf keinem Statistikbogen auftauchen. Gegen Gießen heißt es nun die Form verstetigen und die Ballverluste (20 gegen Göttingen) reduzieren.

Justin Robinson: „Göttingen war ein guter Auftakt. Allerdings müssen wir konstanter werden. Es darf uns nicht passieren, dass wir große Führungen so leichtfertig verspielen. Daran müssen wir arbeiten. Wir sind noch früh in der Saison, ich bin sicher, dass wir das schnellstmöglich auf die Reihe bekommen. Gegen Gießen wird es wieder auf unsere Aggressivität ankommen. Wir müssen sie frühzeitig stoppen, dürfen sie nicht ins Laufen kommen lassen. Sie kommen mit einem Sieg gegen Bayreuth im Rücken zu uns. Dieses Hochgefühl müssen wir ihnen schnell wegnehmen. Ich freue mich unglaublich auf unsere Fans. Nach so langer Zeit ohne Zuschauer wird es ein tolles Gefühl sein. Ich bin gespannt auf Freak City!“

Erstmals seit über einem Jahr sind wieder Zuschauer in der BROSE ARENA zugelassen. 5.750 Fans dürfen ab sofort die Spiele Brose Bambergs besuchen. Tickets für die Partie gegen Gießen gibt es unter brosebamberg.de und an der Abendkasse. Die geltenden Hygienemaßnahmen finden Fans und Besucher ebenfalls auf der Homepage. Zudem wird es am Dienstag im ehemaligen TimeOut die Möglichkeit zum Testen und zur Impfung geben. Alle Infos hierzu gibt es unter brosebamberg.de/saison/faq.