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BMW-Werk: Schäden bei Bauarbeiten verzögern Inbetriebnahme

Regensburg (dpa/lby) – Das BMW-Werk Regensburg verlängert die Sommerpause, die eigentlich Mitte September enden sollte, um mindestens zwei Wochen. Beim Abriss alter Anlagen in einer Montagehalle seien Dachträger beschädigt worden – jetzt werde rund um die Uhr daran gearbeitet, den Schaden zu beheben, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Vom Fortgang der Arbeiten hänge ab, wann die Mitarbeiter in der Früh- und Spätschicht ihre reguläre Arbeit wieder aufnehmen können.

Auch in Regensburg will BMW künftig Autos mit Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybride und vollelektrische Fahrzeuge auf einer Linie bauen. Dafür wird das Werk gerade umgebaut: Neue Transportbänder werden errichtet, Förder- und Fügeanlagen modernisiert, der Karosseriebau erweitert, eine neue Lackieranlage installiert. Rund 9000 Mitarbeiter bauen in Regensburg die Kompaktmodelle 1er, X1, X2 und 2er Gran Tourer – gut 255 000 Autos im vergangenen Jahr.

«Das auf die Verschiebung entfallende Produktionsvolumen werden wir bis zum Jahresende kompensieren, so dass sich an der geplanten Jahresstückzahl nichts ändert», sagte ein BMW-Sprecher am Dienstag. Wie sich die Verlängerung der Produktionspause für die einzelnen Mitarbeiter auswirkt, werde mit dem Betriebsrat abgestimmt.