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Biosphärenreservat mit immer mehr freiwilligen Helfern

Gersfeld (dpa/lhe) – Sie engagieren sich bei Tier- und Naturschutzprojekten und werden immer mehr: Das Biosphärenreservat Rhön verzeichnet eine steigende Zahl an freiwilligen Helfern. Aktuell beteiligen sich in Hessen rund 560 Ehrenamtliche an Tier- und Naturschutzprojekten, wie Martin Kremer, Freiwilligen-Koordinator in der hessischen Rhön, sagte. Die Helfer unterstützten das von der Unesco anerkannte Biosphärenreservat mit seiner einzigartigen Naturlandschaft allein im vergangenen Jahr mit rund 17 000 Arbeitsstunden. Die Zahl der Freiwilligen sei in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Vor fünf Jahres seien es zwischen 400 und 450 Ehrenamtliche gewesen.

Der Leiter der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats (BR) Rhön, Torsten Raab, hat eine Erklärung für den Aufwärtstrend: «Die Themen Naturschutz und Ökologie gewinnen wieder an Bedeutung in der Öffentlichkeit. Deswegen wird gern freiwillig Unterstützung geleistet. Die Leute spüren, dass ihr Engagement Sinn macht und bekommen positive Rückmeldungen. Ohne ihre Mithilfe würden viele Projekte nicht so gut gelingen. Die Ehrenamtlichen sind das Rückgrat des Biosphärenreservats.»

Das BR Rhön gibt es seit mehr als 25 Jahren. Es war bei seiner Anerkennung durch die Unesco im Jahr 1991 das erste länderübergreifende Biosphären-Projekt in der Bundesrepublik. Das BR erstreckt sich über 2400 Quadratkilometer in Hessen, Bayern und Thüringen und repräsentiert den Landschaftsraum mitteldeutsches Bergland. Eine der Aufgaben des BR Rhön ist es, am Erhalt der Artenvielfalt mitzuwirken.