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Bayerns Unikliniken benötigen weiterhin Blutplasma-Spenden zur Behandlung von Covid-19-Patienten.

Im April hatten die Krankenhäuser erstmals um die Mithilfe von Menschen gebeten, die eine Infektion mit dem Coronavirus durchgestanden und eine Immunisierung entwickelt hatten. Antikörper aus deren Blut sollten jenen Covid-19-Kranken verabreicht werden, in deren Blut sich keine Antikörper gebildet hatten. Auch Professor Holger Hackstein, Leiter der Transfusionsmedizin an der Uniklinik Erlangen, sieht gewisse Vorteile für Patienten in einem frühen Erkrankungsstadium. Bekomme ein Patient, der keine Antikörper gebildet habe, Blutplasma verabreicht, gehe die Virenlast zumeist zurück und auch die Entzündungswerte verbesserten sich, sagt er.