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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat sich gestern am Rande der Eröffnung einer Wanderausstellung im Klinikum in Bamberg für einen offeneren Umgang mit Depressionen ausgesprochen.

Depressionen könnten jeden treffen. Eine Stigmatisierung dieser Krankheit führe häufig dazu, dass Betroffene nicht die notwendige Hilfe in Anspruch nehmen, so Huml in einer aktuellen Mitteilung. In den letzten 9 Jahren ist die Zahl der diagnostizierten Depressionen in Bayern um 40 Prozent angestiegen, auf fast 44.000 Fälle. Der größte Teil der Betroffenen wird allerdings ambulant behandelt.