© Sven Hoppe

Bayern nimmt den Kampf gegen die vierte Corona-Welle auf.

So hat das bayerische Kabinett schärfere Corona-Regeln beschlossen. Schon ab morgen gilt in Gaststätten und Hotels die 2G-Regel, so Markus Söder heute in einer Pressekonferenz. Er möchte damit mehr Menschen zum Impfen bewegen. In den letzten Tagen waren die Impfzentren wieder zahlreich gefüllt. Söder begründet das so:

In Österreich gilt bereits ab Morgen der Lockdown für Ungeimpfte – die Menschen in der Region Bamberg -Forchheim sagen dazu:

Drastisch sind unterdessen die Infektionszahlen im Raum Bamberg: so meldet das Landratsamt aktuell 430 Neuinfektionen und nun 1781 aktiven Fälle in Stadt und Landkreis Bamberg.

 

Hier weitere Infos:

Landratsamt Bamberg – Hohe Fallzahlen

Bamberg – Mit 430 Neuinfektionen am Wochenende und nun 1781 aktiven Fällen hat die Infektionslage in Stadt und Landkreis Bamberg einen neuen Höchststand markiert. Dem Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg wurden zudem zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Stand Montag sind 510 Menschen in der Stadt Bamberg und 1271 Menschen im Landkreis infiziert. Die großen Kommunen Hallstadt und Hirschaid weisen inzwischen eine dreistellige Zahl von aktiven Fällen aus.

 

Hohe Fallzahlen bei Kindern und Jugendlichen:

Erlangen (dpa/lby) – Die Corona-Zahlen bei Kindern und Jugendlichen sind eine Woche nach den Herbstferien sprunghaft angestiegen. In der Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen hat die Inzidenz die Marke von 1000 überschritten und liegt nun bei 1073, wie aus Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Montag für die Kalenderwoche 45 hervorgeht. Bei den 12- bis 15-Jährigen beträgt sie 979. Beides sind in etwa Verdoppelungen im Vergleich zu den Werten der Vorwoche.
Auch bei den 16- bis 19-Jährigen ist die Inzidenz mit 777 deutlich überdurchschnittlich. Bei Kindern unter fünf und Erwachsenen über 60 sind die Werte dagegen deutlich unterdurchschnittlich. Über alle Altersgruppen hinweg meldete das LGL am Montag einen Wert von 530,4 – die leichte Abweichung zur vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Inzidenz von 525,7 ergibt sich durch unterschiedliche Stichzeitpunkte.

 

 

Landratsamt Forchheim:

 

Corona in Zahlen:

 

im Landkreis Forchheim sind zum Zeitpunkt 15.11.2021, 15:53 Uhr 857 Personen nachweislich positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet.

 

Die Zahl der Genesenen beträgt 5686.

Insgesamt gibt/gab es damit bisher 6665 Infektionen im Landkreis Forchheim.

 

Insgesamt sind 122 Personen an COVID-19 verstorben.

 

Die Verteilung nach Gemeinden finden Sie im Anhang.

 

Weitere Informationen:

 

– Inzidenzwert:

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

 

 

– Impfen:

Informationen zum Thema Impfen finden Sie auf der Homepage des Impfzentrums für den Landkreis Forchheim: https://www.asb-forchheim.de/unsere-angebote1/impfzentrum-forchheim

 

 

– Übersicht Intensivbetten:

Unter nachfolgendem Link ist die Zahl der freien Intensivbetten der Krankenhäuser deutschlandweit bzw. auch auf Kreisebene (Karte rechts unten) abrufbar. Der Landkreis Forchheim ist dort ebenfalls zu finden: https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/kartenansichten

 

Derzeit befindet sich ein/e Landkreisbewohner/in, der/die positiv auf COVID-19 getestet wurde, auf der Intensivstation des Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

 

 

Anzahl der Infizierten in Schulen:

– 1 Person des Gymnasiums Fränkische Schweiz

– 3 Personen des Herder Gymnasiums Forchheim

– 2 Personen des Ehrenbürg Gymnasiums Forchheim

– 2 Personen der Realschule Ebermannstadt

– 1 Person der Ritter-von-Traitteur-Schule Forchheim

– 1 Person der Grundschule Langensendelbach

– 1 Person der Grundschule Poxdorf

– 1 Person der Grundschule Ebermannstadt

– 1 Person der Hainbrunnenschule Lebenshilfe

– 1 Person der Martinsschule Forchheim

– 2 Personen der Grundschule Igensdorf

– 2 Personen der Grundschule Hausen

– 1 Person der Grundschule Pretzfeld

– 1 Person der Grundschule Muggendorf

– 1 Person der Grundschule Hallerndorf

– 1 Person der Montessorischule

– 2 Personen der Realschule Forchheim

– 1 Person der Realschule Gräfenberg

– 1 Person der Mittelschule Ebermannstadt

– 1 Person der Adalbert-Stifter-Schule Forhcheim

– 1 Person der Grundschule Mittelehrenbach

 

 

Anzahl der Infizierten in Kindertageseinrichtungen:

– 2 Personen des Kindergarten St. Michael Heroldsbach

– 1 Person des Kindergarten Verklärung Christi,

– 1 Person des Kindergarten St. Josef Buckenhofen

– 7 Personen des Kindergarten St. Peter und Paul Langensendelbach

 

 

Landratsamt Bamberg:

 

Was tun bei Kontakt zu einem COVID-19 Infizierten?

 

  1. November 2021

 

 

Sie haben Krankheitszeichen, die auf eine Erkrankung mit dem Corona-Virus hindeuten? Sie hatten Kontakt zu einer mit COVID-19 infizierten Person? Umfassende Informationen finden Sie hier in der Zusammenfassung.

 

Wann besteht für mich eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus SARS-CoV-2?

Ansteckungsfahr besteht, wenn Sie engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten

  • bereits innerhalb von 2 Tagen vor dem Symptombeginn der infizierten Person,
  • während der gesamten Zeit, in der die infizierte Person Krankheitszeichen zeigt, und auch
  • innerhalb von 2 Tagen vor Abnahme des positiven Tests bei der infizierten Person, falls diese keine Krankheitszeichen zeigt.

Ein „enger Kontakt“ ist zum Beispiel, wenn der Abstand untereinander über mehr als 10 Minuten weniger als 1,5 Meter betrug und weder die infizierte Person noch ihre Kontaktpersonen durchgehend und korrekt eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske getragen haben. Ein Gespräch zwischen infizierter Person und Kontaktperson gilt zudem immer als „enger Kontakt“, unabhängig davon, wie lang es dauert, wenn nicht beide eine Maske entsprechend getragen haben.

Die Ansteckungsgefahr besteht so lange, bis die infizierte Person aus der Isolation entlassen ist.
Ein enger Kontakt außerhalb dieser Zeit ist in der Regel unkritisch.

 

Werde ich vom Gesundheitsamt kontaktiert?

In der jetzigen Phase der Pandemie geht es vor allem darum, Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu schützen und zu verhindern, dass viele Menschen eine Behandlung im Krankenhaus benötigen. Daher konzentrieren sich aktive Ermittlungen des Gesundheitsamts bei Kontaktpersonen infizierter Menschen derzeit auf

  • Haushaltsangehörige, also Partnerin oder Partner, Kinder und weitere Personen, die mit in der Wohnung leben. Sie haben ein besonders hohes Ansteckungsrisiko.
  • Personen mit Kontakt zu gefährdeten Menschen. Sie könnten eine Infektion in Risikogruppen weitertragen oder eine Vielzahl von Menschen anstecken. Dies betrifft Personen in Pflege- oder Altenheimen, in Obdachlosenunterkünften, Asylunterkünften, Justizvollzugsanstalten und ambulanten Pflegediensten, sowohl diejenigen, die dort arbeiten, als auch diejenigen, die dort leben oder betreut werden. Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gibt es eigene Regelungen.

Personen, die nicht diesen Gruppen angehören, werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Stattdessen können sie durch die infizierten Personen selbst informiert werden.

Wer auf diese Weise erfährt, dass er Kontakt zu einer infizierten Person hatte, sollte seine eigenen Kontakte reduzieren, die allgemeinen Hygieneregeln genau befolgen, sich mit einem Schnelltest selbst testen und auf mögliche Krankheitszeichen von COVID-19 achten.

 

 

Wichtig zu wissen: Solange keine Krankheitszeichen auftreten und die ggf. durchgeführten Corona-Tests negativ sind, muss kein Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen werden und es besteht keine Quarantänepflicht.

Geimpfte und genesene Personen (für letztere gilt: PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion nicht älter als 6 Monate) sind in der Regel, auch bei einem engen Kontakt, von der Quarantänepflicht ausgenommen.

 

Was soll ich tun, wenn ich Kontakt zu einem Infizierten hatte?

Eigenverantwortlich handeln – Empfehlungen zum Verhalten:

Wer Kontakt mit einer infizierten Person in einem Zeitraum hatte, in dem eine Ansteckungsgefahr bestand, sollte Folgendes beachten:

  • Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an COVID-19 zu erkranken.
  • AHA+L-Formel beachten: Abstand wahren, Hygieneregeln berücksichtigen, im Alltag Maske tragen (höchste Sicherheit bietet eine FFP2-Maske!) und lüften.
  • Regelmäßig testen: Selbsttest mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen von Testmöglichkeiten in Betrieben. Wer eine Warnung der Corona WarnApp erhält, kann mit dieser auch eine kostenlose PCR-Testung in Anspruch nehmen. Die Warnung auf dem Handy muss bei der Testung vorgezeigt werden.
  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person auf Corona-spezifische Symptome achten.
  • Falls Krankheitszeichen auftreten: Unverzüglich Selbstisolation, ärztliche Abklärung und Mitteilung an das zuständige Gesundheitsamt.

 

 

 

Mehr Sicherheit für Geimpfte

Diese Verhaltensregeln sollten auch geimpfte und genesene Personen berücksichtigen. Sie haben im Vergleich zu Ungeimpften zwar ein viel geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Allerdings ist der Schutz nicht hundertprozentig, so dass Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Menschen in der Umgebung dennoch sinnvoll sind. Sollte es bei Geimpften zu einer Infektion kommen, so verläuft diese in der Regel mild; das Risiko von Komplikationen ist deutlich geringer als bei nicht geimpften Menschen.

 

Es gibt keine wirksamere Prävention als eine Impfung – Nutzen Sie die Chance!

Die Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe wurde umfassend geprüft. Impfen ist die beste Möglichkeit, um sich vor einer Corona-Erkrankung und auch deren möglichen Langzeitfolgen („Long COVID“) zu schützen. Damit helfen Sie sich, Ihren Angehörigen und den Menschen in Ihrer Umgebung. Je mehr Personen geimpft sind, desto weniger erkranken schwer oder sterben am Coronavirus. Und wer geimpft ist, muss auch als enge Kontaktperson in der Regel keine Quarantäne einhalten. Nutzen Sie diese Chance – Impfen ist ein zentraler Baustein hin zu mehr Normalität.

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