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Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke und der Evangelisch-Lutherische Landesbischof Heinrich-Bedford Strohm verurteilen Anschläge von Halle

Einen Tag nach dem Anschlag in Halle hat sich heute Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke geäußert. In einer Pressemitteilung hat er den Angriff auf die Synagoge als eine Zäsur für unser Land bezeichnet. Wenn sich Juden nicht mehr sicher fühlen können, müsse die Antwort klar und eindeutig sein: Hass gegen Juden und Rassismus dürfen bei uns keinen Platz haben. Und auch der Evangelisch-Lutherische Landesbischof und Deutsche Landeskirchenchef Heinrich-Bedford Strohm sagt im Radio Bamberg Interview mit Blick auf die jüdischen Mitbürger:

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke nimmt heute um 17 Uhr am Gabelmann an der Mahnwache anlässlich des Anschlags in Halle teil.

 

Hier das komplette Statement von Andreas Starke – Quelle: Stadt Bamberg:

 

Oberbürgermeister Andreas Starke: „Dieser tödliche Angriff auf die Synagoge in Halle ist nicht nur schrecklich und äußerst schmerzhaft, sondern auch eine Zäsur für unser Land. Wenn sich Juden nach fast 75 Jahren des mörderischen Naziregimes in unserer Gesellschaft nicht sicher fühlen können, dann muss uns das alle in Deutschland aufrütteln. Unsere Antwort muss klar und eindeutig sein: Hass gegen Juden und Rassismus dürfen bei uns keinen Platz haben. Auch wir in Bamberg sind gefordert, die jüdischen Einrichtungen noch besser zu schützen. Dazu habe ich mich bereits mit der Polizei in Bamberg  in Verbindung gesetzt, um die Erhöhung der Schutzmaßnahmen zu überprüfen.“

 

 

 

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