Bamberger Wissenschaftler: Kinderkriegen ist ansteckend

Kinderkriegen ist tatsächlich ansteckend. Was viele von uns schon immer vermutet haben, bestätigen jetzt Bamberger Wissenschaftler. Sie haben untersucht, welchen Einfluss Netzwerke und Familien haben – soziale Inter-Aktions-Effekte heißt das im Fachjargon.
Und, was wir schon immer wussten, stimmt: es ist wahrscheinlicher, ein Kind zu bekommen, wenn Geschwister, Kollegen eines bekommen; und mehr noch. Professor Engelhardt-Wölfler aus Bamberg spricht von so genannten Spillover-Effekten. Die beschreiben eine Art Kettenreaktion. Wird eine Person Kollegen mit dem Kinderwunsch angesteckt, beeinflusst sie wiederum ihre Geschwister. Und diese haben dann Einfluss auf ihr eigenes Umfeld, etwa am Arbeitsplatz.