© Radio Bamberg

„Bamberger Nächte sind lang“……Straßenpartys halten Anwohner und Polizei auf Trab!

Während viele in Bamberg eine geruhsame Nacht hatten, traf das unter anderem auf die Anwohner rund um die Sandstraße einmal mehr nicht zu. Wie schon an den vergangenen Wochenenden versammelten sich zumeist junge Menschen, um Alkohol zu trinken und gemeinsam zu feiern. Und das bis weit nach Mitternacht. Abstand und Masken – Fehlanzeige, Corona scheint vergessen. Ein Anwohner sagt gegenüber Radio Bamberg die Situation:

„Wie erwartet war es das reinste Besäufnis. Durchgehendes Geschrei, keine Polizei. Im Grunde totaler Kontrollverlust der Stadt!“.

Die Polizei hat auf Nachfrage mitgeteilt: es gebe zu viele „Brennpunkte“ in der Stadt für zu wenig Einsatzkräfte.

Eigentlich ist es laut Stadtrecht nicht erlaubt,  außerhalb der zugelassenen Freischank-Flächen im gesamten Bereich der Promenadestraße und der Oberen Sandstraße/Dominikanerstraße/Unteren Brücke/ Am Kranen einschließlich Kasernstraße, Katzenberg und Ringleinsgasse sowie auf dem Vorplatz des Postgebäudes an der Luitpoldstraße/Ludwigstraße sowie auf der gegenüberliegenden Seite Alkohol zu trinken. Eigentlich.

Ähnliche Bilder, auch wenn bei weitem nicht so ausgeprägt wie in Bamberg, spielten sich auch in anderen bayrischen Städten ab. So versammelten sich zahlreiche Menschen am gleichen Abend auch an der Löwenbrücke und am Mainkai in Würzburg. Hunderte Menschen saßen am Main und genossen das schöne Wetter. Auch in Regensburg zog es viele Menschen ins Freie. Viele saßen auf der Wiese neben der Donau und genossen die letzten Sonnenstrahlen. In beiden Städten waren zahlreiche Polizisten vor Ort, um das Geschehen unter Kontrolle zu halten sowie die bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen zu kontrollieren.