Bamberger Finanzskandal: OB kündigt erste Untersuchungsergebnisse für Ende Januar an

Im Skandal um wohl zu Unrecht getätigte Zahlungen im Bamberger Rathaus meldet sich jetzt Oberbürgermeister Andreas Starke zu Wort. Er bestätigt, dass mit Hochdruck an der Aufarbeitung der Vorwürfe gearbeitet werde. Laut einer Mitteilung aus dem Bamberger Rathaus wurden alle Stadträte schriftlich über die geplante weitere Vorgehensweise informiert: Demnach sollen im Ältestenrat am 13. Januar mit den Fraktionsvorsitzenden die weiteren Schritte beraten werden. In diesem Zusammenhang wird Starke seinen Vorschlag erneuern, die Aufklärung von außen begleiten zu lassen, um das notwendige Vertrauen zu garantieren. Damit alle Stadträte die Möglichkeit zur Mitwirkung erhalten, ist für Ende Januar eine Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses vorgesehen, zu der der Stadtrat insgesamt eingeladen werden soll, heißt es in der Mitteilung. Ein Bericht des kommunalen Prüfverbandes, der öffentlich wurde, hat den Finanzskandal ins Rollen gebracht. Dort waren diverse Zahlungen an städtische Mitarbeiter angeprangert worden. Die sollen nämlich ohne tarifrechtliche oder gesetzliche Grundlage getätigt worden sein. Die Stadtratsfraktionen forderten schnelle und öffentliche Aufklärung.

Laut Medienberichten hat die Staatsanwaltschaft Hof inzwischen ein „Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Untreue zum Nachteil der Stadt Bamberg“ eingeleitet.