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Bamberger Finanzskandal: Heute nächste Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses

In Bamberg geht heute die Aufklärung des Finanzskandals weiter. Am Nachmittag kommt erneut der Rechnungsprüfungsausschuss zusammen. Allerdings ist schon jetzt klar: Die Aufklärung braucht mehr Zeit als geplant. Eigentlich sollten die Sonderzahlungen der Stadt Bamberg heute final aufgearbeitet werden – doch schon vorab vereinbarte der Rechnungsprüfungsausschuss einen weiteren Termin. Das sagt der Vorsitzende des Ausschusses Wolfgang Grader. In einer ersten öffentliche Sitzung Ende Januar hatte die Stadt die Vorwürfe weitgehend zurückgewiesen. Alle Unstimmigkeiten sollen geklärt werden. Dazu brauche es eine weitere Sitzung am 3. März. «Da wird es vor allem um Fälle gehen, die gar nicht in dem Prüfungsbericht aufgelistet sind. Man sieht, was sich das Personalamt für eine Mühe macht, um wirklich alles aufzuklären.», sagte Grader. Rund eine halbe Million Euro sollen im Bamberger Finanzskandal nach einem Bericht des Kommunalen Prüfungsverbands Bayern von 2011 bis 2017 ohne rechtliche Grundlage überwiesen worden sein. Die Stadt habe unzulässig Überstunden, Zeitzuschläge, Mehrarbeit und Prämien ausgezahlt. Außerdem kursieren Gerüchte, dass sich Mitarbeitende mit 450-Euro-Jobs und Beraterverträgen ohne Gegenleistung bereichert hätten. Die Staatsanwaltschaft Hof ermittelt wegen Untreue.