Bamberg wird wichtiger Brose Standort

Der Brose Standort am Berliner Ring in Bamberg wächst weiter und wird für das Unternehmen immer wichtiger. Wie Brose mitteilt wird dort ein neues Entwicklungs-, Vertriebs- und Verwaltungszentrum entstehen. Für Bamberg sprechen laut Brose unteranderem die bessere Verkehrsanbindung und die vom Bamberger Stadtrat beschlossenen Vorleistungen für den Ausbau des Geländes und des Flugplatzes. Zudem die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Die hatte Brose in Coburg zuletzt vermisst, auch deswegen hat man sich gegen einen entsprechenden Ausbau in der Vestestadt entschieden.

Das sei eine wirklich gute Sache, sagt Staatsministerin Melanie Huml aus Bamberg:

 

Hier die Stellungnahme der Stadt Bamberg zur Entscheidung:

Zur heutigen Entscheidung der Gesellschafterversammlung der Brose Gruppe:

„Ein herausragender Tag für Bamberg und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“, so kommentierte Oberbürgermeister Andreas Starke die heutige Entscheidung der Gesellschafterversammlung der Brose Gruppe, den Unternehmensstandort in Bamberg am Berliner Ring für Entwicklungs- und Vertriebstätigkeiten sowie Zentralfunktionen auszubauen. „Das bedeutet eine zusätzliche Stärkung des Wirtschaftsstandorts Bamberg, die Sicherung und Entwicklung von hochqualifizierten Arbeitsplätzen und eine gute Stadtentwicklung in Bamberg-Ost“, so Bambergs Oberbürgermeister.

 

„Es war goldrichtig, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, damit sich die Brose Unternehmensgruppe in Bamberg entfalten kann“, so Oberbürgermeister Starke. Er erinnerte daran, dass der Stadtrat ein 6,1 Millionen-Investitionsprogramm für eine verbesserte verkehrliche Anbindung des Geländes an der Breitenau sowie ökologische Renaturierungs- und Ausgleichsmaßnahmen im Umfeld zur Verfügung gestellt hatte.

Mit Blick auf die bevorstehende Sitzung des Bau- und Werksenates des Bamberger Stadtrats am 05.05.2021 erklärte Starke, dass er nun die  Zustimmung des Bausenats zum Bebauungsplanverfahren erwartet. „Es ist gelungen, einen vernünftigen Interessenausgleich auf dem Breitenau-Gelände zwischen Ökonomie und Ökologie zu gestalten“, so das Bamberger Stadtoberhaupt.

Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller ergänzt: „Für den Wirtschaftsstandort Bamberg, der von dem Transformationsprozess der Automobilzulieferindustrie massiv betroffen ist, ist das eine hervorragende Nachricht. Brose ist für Bamberg ein Glücksfall.“