© Monika Skolimowska

Bamberg ist Teil eines bundesweiten Projekts gegen Extremismus

Bei einem neuen bundesweiten Projekt gegen Rechtsextremismus spielt Bayern eine besondere Rolle. Das Bundesinnenministerium hat sechs Städte für das Modellvorhaben ausgewählt, darunter auch Bamberg. Bei dem Projekt sollen Erfahrungen mit einer sogenannten Deradikalisierung gesammelt werden.
Die vom Ministerium ausgewählten Projekte richten sich gegen verschiedene Formen von Extremismus, besonders gegen Rechtsextremismus und Islamismus.

 

In Bamberg ist ein dreiteiliges «Deradikalisierungsnetzwerk» geplant:

ein Runder Tisch einberufen werden, wenn eine Radikalisierung beobachtet wird. Die Teilnehmenden bestehen aus Vertretern der Sicherheitsbehörden, städtischen Angestellten und auch Angehörigen der jeweiligen Extremisten und Extremistinnen. Der Runde Tisch soll den Einzelfall genauer betrachten.

Ein Netzwerk in Bamberg wird geschaffen, um die verschiedenen Akteure im Bereich der Radikalisierung zusammenzubringen.

Das dritte Element des Bamberger Konzeptes ist eine Koordinierungsstelle in der Stadtverwaltung. An diese Stelle könnten sich Familienmitglieder, Lehrer, Arbeitgeber und Verwaltungsbeschäftigte wenden, wenn sie Anzeichen für eine extremistische Einstellung bei Menschen erkennen.