Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet., © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Autobahnpolizei stoppt Tiertransport

Auf einem Rastplatz der  A 3 kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen am Freitagvormittag einen Mercedes Sprinter und mussten beim Anblick der „Fracht“ sofortige Maßnahmen einleiten. Der Fahrer transportierte zehn Hunde, sowie eine Katze, von Rumänien nach Großbritannien und hatte zum Kontrollzeitpunkt bereits 1500 Kilometer zurückgelegt.
Die Polizisten stellten fest, dass die Tiere keinen Zugang zu frischem Trinkwasser hatten, ein Hund ein Stachelhalsband mit Metallspitzen in Richtung Hals trug und das Fell und die Augen der Tiere teilweise verklebt und verdreckt waren.
Die daraufhin verständigten Experten des Veterinäramts der Stadt Erlangen sahen noch weitere Vorschriften des Tierschutzgesetzes verletzt. Weiterhin besteht auch der Verdacht, dass einige der mitgeführten Unterlagen gefälscht sind. Dies zieht weitere Ermittlungen nach sich.
Der Fahrer musste vor Ort die Umstände beseitigen und eine Geldbuße bezahlen. Danach konnte er mit dem Einverständnis der Experten vor Ort die Fahrt fortsetzen.