Ein Fußballspieler ist am Ball., © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Augsburg beendet Saison 2021/22 mit Verlust

Der FC Augsburg hat in der Saison 2021/22 einen vergleichsweise kleinen Verlust von 477.000 Euro nach Steuern verzeichnet. Die Zahlen präsentierte Geschäftsführer Michael Ströll am Montagabend auf der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten. Angesichts der durch die Corona-Pandemie niedrigen Einnahmen – es gab drei Geisterspiele und sechs Partien mit niedrigerer Zuschauerzahl – ist der Verlust relativ gering.

Der Umsatz des FCA lag bei etwa 91 Millionen Euro. Große Einnahmequelle war unter anderem der Verkauf von Marco Richter. Insgesamt nahmen die Fuggerstädter in der Spielzeit 2021/22 rund 14 Millionen Euro durch Spielerverkäufe ein.

Etwa 45 Millionen Euro gab der kriselnde Bundesligist für seine Angestellten aus, der Großteil der Kosten entfiel auf die Profimannschaft. Auch die Verpflichtung vom derzeit verletzten Mittelfeldspieler Niklas Dorsch, der rund sieben Millionen Euro gekostet haben soll, fiel auf der Ausgabenseite stark ins Gewicht.

Dennoch: «Der FCA ist wirtschaftlich kerngesund und jederzeit voll handlungsfähig. Wir haben keinerlei Schulden, sondern ein beträchtliches Eigenkapital, was für die Zukunft eine gute Basis darstellt», sagte Ströll.

Während die Augsburger wirtschaftlich durchaus gut dastehen, hinkte die spielerische Leistung den eigenen Ansprüchen zuletzt hinterher. «Mit drei Punkten aus den letzten sieben Spielen kann keiner zufrieden sein und ist es auch keiner», zitierte die «Augsburger Allgemeine» Vorstandschef Markus Krapf. Nach Platz 14 nach der Hinrunde droht der Mannschaft von Trainer Enrico Maaßen wieder einmal der Abstiegskampf.