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Aufstiegskampf: Köllner sieht 1860 München in guter Position

München (dpa/lby) – Für Trainer Michael Köllner ist im Vierkampf um die Aufstiegsplätze in der 3. Fußball-Liga die Nervenstärke eine Schlüsselkomponente. Der 51-Jährige sieht seine Mannschaft dabei vor dem 34. Spieltag mit dem Auswärtsspiel am Samstag (14.00 Uhr) beim SV Waldhof Mannheim in einer durchaus günstigen Jägerrolle.

«Wir haben hier eine andere Position», sagte Köllner am Donnerstag angesichts der Tatsache, dass für die «Löwen» noch vor Kurzem «die ersten Drei» weit wegwaren. Inzwischen sind Hansa Rostock (62 Punkte), FC Ingostadt (60) und Dynamo Dresden (59, zwei Partien weniger) wieder in Reichweite der Sechziger mit ihren 58 Zählern.

Am Mittwochabend konnte sich Köllner daheim vor dem Fernseher freuen, dass nach dem eigenen 1:1 gegen Viktoria Köln auch die Rostocker und die Ingolstädter nur unentschieden spielten. «Er ist für Rostock schwierig, es ist für Ingolstadt schwer», bemerkte er zum Schwächeln unter Druck an der Tabellenspitze. Köllner will aber nicht ständig auf die anderen schielen. «Für mich ist essenziell, was wir machen. Wir haben fünf Spiele vor uns. Das einzig Entscheidende ist, was wir machen. Wir wollen so viele Punkte holen wie möglich.» Am letzten Spieltag könnte es dabei zum Showdown in Ingolstadt kommen.

Zunächst geht aber der Blick nach Mannheim. Den Tabellenelften fertigten die «Löwen» im Hinspiel mit 5:0 ab. Exakt so hoch verloren die Mannheimer auch nun in Saarbrücken. Trotzdem mahnte Köllner: «Das wird wieder ein mächtiger Kampf, dass wir da gewinnen.» Angeschlagen und damit fraglich ist Offensivakteur Stefan Lex.

Köllners Zuversicht im Saisonendspurt speist sich trotz des Dämpfers gegen Köln aus der Art, wie seine Mannschaft aktuell Fußball spiele. «Wir legen Woche für Woche zu, wir sind top unterwegs.»

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