Trainer Martin Demichelis vom FC Bayern München II gestikuliert am Spielfeldrand., © Ulrich Wagner/dpa/Archivbild

Amateur-Trainer Demichelis wechselt zu River Plate

Trainer Martin Demichelis verlässt die Amateure des FC Bayern München. Der Argentinier wird neuer Coach bei seinem Jugendverein River Plate in Buenos Aires. «Martin hat das Angebot erhalten, Cheftrainer bei einem der größten Clubs in Südamerika zu werden. Diese einmalige Chance wollten wir ihm nicht verwehren und haben seinem Wunsch auf Vertragsauflösung zugestimmt», sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic laut Mitteilung vom Montag.

Nachfolger in München wird sein Vorgänger Holger Seitz. Der 48-Jährige ist seit 2015 in der Nachwuchsabteilung des deutschen Fußball-Rekordmeisters tätig und war dort zuletzt Sportlicher Leiter. Er übernimmt den Regionalligisten auf dem fünften Tabellenplatz. «Mit ihm wollen wir Kontinuität auf dem Trainerposten erlangen und freuen uns sehr, dass er sich für diese wichtige Aufgabe erneut zur Verfügung stellt», sagte Jochen Sauer, Leiter des FC Bayern Campus.

Der 41-jährige Demichelis verabschiedet sich zum zweiten Mal vom FC Bayern. Als Spieler war der Argentinier von 2003 bis 2011 beim FCB aktiv, seinen ersten Trainerposten in München übernahm er im Sommer 2019 bei der U19.

Im Frühjahr 2021 betreute «Micho» zunächst gemeinsam mit Danny Schwarz die U21 des Rekordmeisters. Seit der Saison 21/22 war er alleinverantwortlicher Amateure-Coach und wurde in der Regionalliga Bayern Vizemeister. «Ich bin als Spieler von River zum FC Bayern nach Europa gekommen, nun gehe ich als Trainer den umgekehrten Weg. Was für eine unglaubliche Geschichte», sagte Demichelis. «Ich verlasse diesen Club mit viel Dankbarkeit im Herzen und freue mich nun auf die große Aufgabe bei meinem zweiten Herzensverein.»

Für Seitz wird es bereits seine dritte Amtszeit bei den Amateuren. «Diese Mannschaft ist eine absolute Herzensangelegenheit für mich», sagte Seitz. «Ich möchte hier langfristig arbeiten und dabei mithelfen, unsere vielen Talente näher an den Profifußball zu bringen.»