Große Rettungsaktion für Menschen aus der Ost-Ukraine

Große Rettungsaktion für Menschen aus der Ost-Ukraine!
Auf dem Bild werden gerade gesponserte Lebensmittel in einen der Busse gepackt, die morgen früh um 5 Uhr an die polnisch-ukrainische Grenze fahren.
Zeitgleich befinden sich über 200 Menschen - darunter viele Kinder, die Jüngsten gerade mal 4 Monate alt - in Bussen in der Ukraine. Sie wurden heute früh um 7 Uhr aus Kramatorsk, im Osten der Ukraine, evakuiert und befinden sich im Moment auf einer 1100km langen und gefährlichen Strecke in Richtung ukrainisch-polnische Grenze.
An der Grenze werden die Lebensmittel gespendet und die über 200 Flüchtenden mit Hilfe der Busse von Kramer und Metzner zu uns in die Region gebracht, wo sie dann mit Hilfe der Stadt Bamberg koordiniert und untergebracht werden.
 
 

+++Update 05 Uhr - 17.03.2022

 

Rettungsaktion geglückt!

Die 200 Menschen konnten noch am Mittwochabend über Grenze nach Polen. Dort wurden sie von den vier Bussen aus der Region Bamberg-Bayreuth in Empfang genommen. Die mitgebrachten Sachspenden wurden an der Grenze abgegeben. Die Menschen aus Kramatorsk wurden zunächst in eine Turnhalle gebracht, um dort zu übernachten. Heute fahren die Busse dann nach Bamberg. Am Abend werden sie in der Domstadt erwartet. Unterkommen sollen die Menschen zunächst im Ankerzentrum oder in Notunterkünften, die in den letzten Tagen ganz kurzfristig dank zahlreicher Freiwilliger Helfer, entstanden sind. Auch eine Unterbringung in privaten Haushalten ist möglich. Die Koordination übernimmt die Stadt Bamberg. Oberbürgermeister Andreas Starke sagt: Helfen kann Jeder! Am besten mit einer Spende an den "Bamberger Hilfsfonds Ukraine". Alle Wichtige dazu findet Ihr unten...

+++Update 07.30 Uhr - 17.03.2022

 

Die Busse sind gestartet. Pünktlich um 07.30 Uhr haben sich die vier Busse in Bewegung gesetzt. Am Abend werden sie in Bamberg erwartet.

+++ Update 22 Uhr - 17.03.2022

 

203 Flüchtlinge aus der ostukrainischen Stadt Kramatorsk (inklusive drei Hunde und eine Katze) sind sicher in Bamberg angekommen! Die Menschen werden zunächst im Anker-Zentrum und in der Notunterkunft an der Berufsschule untergebracht. Dort werden die Menschen aber nicht bleiben, denn schon am Freitag werden neue Kriegs-Flüchtlinge in Bamberg erwartet. Die Stadt Bamberg koordiniert die weiteren Unterbringungsmöglichkeiten, sagt 2. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp.


IHR WOLLT HELFEN?

Bamberger Hilfsfond ukraine

 
Die Stadt Bamberg hat nach dem russischen Angriff auf die Ukraine einen „Bamberger Hilfsfonds Ukraine“ eingerichtet.
 
Stadt Bamberg
Stichwort „Ukraine“
IBAN: DE71 7705 0000 0000 0057 77
BIC: BYLADEM1SKB
 
Die Spendengelder sollen für sofortige und unbürokratische Maßnahmen verwendet werden, die den betroffenen Menschen individuell oder als Gruppen helfen. „Wir sind unwahrscheinlich beeindruckt von dem Engagement der Bamberger Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Tagen. Dafür möchten wir bereits jetzt herzlich ‚Danke‘ sagen und wollen wo es geht das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, so Bürgermeister Glüsenkamp. Bereits am Wochenende wurden wichtige Versorgungsgüter, wie Decken, Isomatten, Kleidung, Wasser und Nahrung gesammelt und befinden sich auf dem Weg an die polnisch-ukrainische Grenze. Die Stadt Bamberg agiert eng verbunden mit den privaten Initiativen.
 
Wer Wohnraum zur Verfügung stellen kann, kann sich unter bamberghilftukraine.de melden – Auch das Landratsamt Bamberg bietet eine Wohnraumbörse. Infos unter landkreis-bamberg.de.
 
 

 
Ein besonderer Dank für die Unterstützung geht an:
 
Die Bamberger Busunternehmen Kramer und Metzner.
Die Busunternehmen Wunder und HABO-Reisen aus dem Raum Bayreuth
Edeka Massak und Konrad Böhnlein für Spenden und Verpflegung