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Acht Landkreise in Oberfranken müssen Impfung verschieben

Coburg/Kulmbach (dpa/lby) – Wegen Ungereimtheiten in der Kühlkette beim Transport des Impfstoffes musste der geplante Start der Corona-Impfung in acht oberfränkischen Landkreisen und den dazugehörigen kreisfreien Städten verschoben werden. Betroffen waren die Regionen Coburg, Lichtenfels, Kronach, Hof, Bayreuth, Wunsiedel, Forchheim und Kulmbach. Geimpft werden konnte in Oberfranken lediglich in der Stadt und dem Landkreis Bamberg.

Zunächst hatten sechs Landräte mitgeteilt, dass wegen einer Abweichung von den Normwerten bei der Kühlung in den Transportboxen vorsichtshalber auf die Impfung verzichtet werden solle – darunter auch Deutschlands derzeitiger Top-Corona-Hotspot Coburg, wo am Sonntag laut Robert Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 543 mitgeteilt wurde. Später kamen auch Forchheim und Bayreuth dazu.

In der Zwischenzeit hatte es auch ähnliche Probleme in Schwaben gegeben. Diese stellten sich aber nach Konsultation mit der Herstellerfirma Biontech als marginal heraus.