© Karl-Josef Hildenbrand

Polizeibericht 28.08.2021

Bamberg Stadt:

 

BAMBERG. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde im Sandgebiet von einem Motorrad eine Gepäckrolle entwendet. In dieser befanden sich Campingartikel im Wert von über 600 Euro. Wer kann sachdienlilche Angaben machen? (Tel. 0951/9129210)

 

BAMBERG. Am Donnerstag zwischen 21.45 Uhr und 24.00 Uhr wurde in der Egelseestraße 85 die Haustüre mit einem roten Schriftzug beschmiert. Es entstand Schaden in Höhe von 100 Euro. Hinweise werden unter der Nr. 0951/9129210 von ihrer Polizei in Bamberg erbeten.

 

 

Bamberg Land:

 

BURGEBRACH;  Wegen Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug ermittelt die Polizeiinspektion Bamberg-Land zu einem Vorfall, der sich in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag ereignete. Hier wurde an einem in der Lagerhausstraße geparkter BMW die Fahrertüre mit goldfarbenem Lack besprüht. Der angerichtete Schaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt, Hinweise auf den oder die Täter werden unter Tel.-Nr. 0951/9129-310 entgegen genommen.

 

HALLSTADT;  Einen Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro hinterließ ein bisher unbekannter Fahrzeugführer an einem im Parkhaus des Market-Einkaufszentrums in der Michelinstraße geparkten VW-Touran. Die Geschädigte hatte am Donnerstag gegen 11.00 Uhr ihren Pkw dort abgestellt. Als sie nach ca. 1 Stunde vom Einkaufen zurückkam, musste sie feststellen, dass ihr Fahrzeug an der Fahrertüre beschädigt war. Hinweise auf den Unfallverursacher nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel.-Nr. 0951/9129-310 entgegen.

 

HIRSCHAID;  Eine weitere Unfallflucht wurde der Polizeiinspektion Bamberg-Land am Donnerstagnachmittag gemeldet. Der Geschädigte war hierbei mit seinem weißen VW-Tiguan an mehreren Anlaufstellen in der Ausübung seiner Tätigkeit als Pflegedienst im Ortsbereich von Hirschaid unterwegs. Im Laufe des Vormittags war hierbei sein benutzter Firmen-Pkw im linken Frontbereich erheblich beschädigt worden. Hinweise auf den Unfallverursacher werden auch hier unter Tel.-Nr. 0951/9129-310 entgegen genommen.

 

BURGEBRACH;  Um Hinweise auf den Unfallverursacher wird zu einer Unfallflucht gebeten, die sich im Laufe des Freitags ereignete. Die Geschädigte hatte ihren schwarzen Seat-Ibiza im Bereich der Ortsstraße Am Sportplatz geparkt. Als sie gegen 14.45 Uhr wegfahren wollte, musste sie die Beschädigung an der Beifahrertüre feststelle. Die Reparaturkosten werden auf ca. 500 Euro geschätzt.

 

RECKENDORF;  Noch relativ glimpflich verlief ein Verkehrsunfall, der sich am Freitagvormittag in der Bahnhofstraße ereignete. Hier wollte ein 57jähriger Handwerker mit seinem Kleintransporter mit Anhänger den unbeschrankten Bahnübergang passieren, hatte hierbei jedoch einen aus seiner Sicht von links kommenden Zug übersehen. Es kam zum Streifvorgang, wobei der Kleintransporter im Frontbereich erheblich beschädigt wurde. Am Schienenfahrzeug selbst entstanden Kratzspuren am Stoßfänger und an der Längsseite. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die örtliche Feuerwehr war mit im Einsatz.

 

SCHEßLITZ;  Einen Eigenschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro verursachte ein 19jähriger Autofahrer, der am Freitagabend im Bereich der Staatsstraße 2190 unterwegs war. Er war auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Straße abgekommen und im angrenzenden Straßengraben gelandet. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Unfallverursacher nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und den familieneigenen Porsche wohl ohne Einverständnis der Eltern benutzt hatte. Das Fahrzeug musste von einem Abschleppdienst geborgen werden, der Unfallverursacher blieb glücklicherweise unverletzt.

 

HIRSCHAID;   Ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot erwarten einen 46jährigen Toyota-Fahrer, der in der Freitagnacht in der Nürnberger Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen worden war. Bei der Überprüfung wurde von der Streifenbesatzung Alkoholgeruch festgestellt, ein durchgeführter Alkotest ergab 1,02 Promille.

 

 

Forchheim Stadt und Land:

 

HAUSEN. LKR. FORCHHEIM. Etwa 50,– EUR Sachschaden richtete ein bislang Unbekannter in der Hoschetsiedlung an. Dort wurde am Freitagmittag, gegen 12.30 Uhr die Glasscheibe eines Gewächshauses offensichtlich mit einem Stein beschädigt. Hinweise an die Polizei unter 09191/70900.

 

FORCHHEIM. In der Zeit von Donnerstag, 22.30 Uhr, bis Freitag, 17.15 Uhr, wurde in der Schlachthofstraße ein grauer Mercedes verkratzt. Der angerichtete Sachschaden beträgt etwa 5.000,– EUR. Zeugen die im oben genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 09191/70900 bei der Polizei zu melden.

 

FORCHHEIM. Sachschaden in noch unbekannter Höhe richteten offensichtlich mehrere Täter am frühen Samstagmorgen gegen 04.45 Uhr in der Bügstraße an. Dort wurden bei mehreren geparkten Pkw die Außenspiegel mutwillig beschädigt. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter 09191/70900 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

 

 

Bayreuth:

 

A9/Himmelkron. Am Freitagabend fuhr erneut – wie bereits 5 Tage zuvor am Montagmorgen – ein Sattelzug auf die Betongleitwand in der Baustelle auf der A9 bei Himmelkron in Fahrtrichtung Berlin und kam auf dieser zum Erliegen. Aufgrund der Bergungsmaßnamen und durch herumliegende Teile sowie auslaufende Betriebsstoffe musste die Autobahn mehrfach in beide Richtungen komplett gesperrt werden.

Kurz nach 21 Uhr ging bei der Einsatzzentrale Oberfranken ein Notruf ein, dass ein türkischer Sattelzug im Baustellenbereich auf die Fahrbahnteilung fuhr und Trümmerteile alle drei Fahrspuren blockieren. Beim Eintreffen der Streifen von der Verkehrspolizei Bayreuth stellte sich schnell die Unfallursache heraus. Der 55-jähräge türkische Fahrer war stark alkoholisiert und hatte mit fast 2 Promille Blutalkohol die Fahrbahnteilung übersehen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurden eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins angeordnet.

Durch den Unfall musste die Autobahn in Richtung Berlin immer wieder kurzzeitig gesperrt werden. In Fahrtrichtung Nürnberg kam es zu erheblicher Behinderung aufgrund austretender Betriebsstoffe. Zur Bergung des Sattelzugs mussten Autokräne angefordert werden. Es waren außerdem mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis Bayreuth und Kulmbach vor Ort.

Ein nachfolgender Pkw wurde durch die herumfliegenden Teile des Unfalls direkt beschädigt. Das Wasserwirtschaftsamt Hof musste ebenfalls ausrücken, da Betriebsstoffen in den Weißen Mein gelangten.

Die Höhe des Sachschadens beläuft sich Schätzungsweise auf 250000,-€.

Die Bergungsmaßnahmen laufen aktuell noch und werden bis in die Morgenstunden des 28.08.2021 andauern.

 

 

Unterfranken:

 

WÜRZBURG/GROMBÜHL. In den frühen Samstagmorgenstunden brach aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses aus. Die Feuerwehr bekam den Brand schnell unter Kontrolle. Drei Personen wurden leicht verletzt. Die Kripo ermittelt zur Ursache.

 

Gegen 04:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken ein Wohnhausbrand in der Steinheilstraße mitgeteilt. Bei Eintreffen der ersten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt waren bereits deutliche Flammen aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zu sehen. Die meisten Bewohner konnten sich selbst ins Freie begeben. Zwei Bewohner mussten durch die Feuerwehr durch den dichten Rauch nach außen begleitet werden. Die Feuerwehr bekam den Brand schnell unter Kontrolle und konnte die Flammen löschen, bevor diese auf Nachbarwohnungen oder -gebäude übergriffen. Durch die starke Rauchentwicklung wurden drei Personen leicht verletzt. Zwei von ihnen wurden nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

 

Noch in den frühen Morgenstunden begannen Beamte der Kriminalpolizei Würzburg mit den Ermittlungen zur Brandursache und Sachschadenshöhe. Da das Haus vorübergehend aufgrund der starken Kohlenmonoxid-Belastung nicht bewohnbar ist, müssen die Bewohner übergangsweise bei Bekannten und Verwandten unterkommen.

 

Rentweinsdorf/Lkrs. Haßberge

Am Freitagabend fuhr ein 30-Jähriger von Treinfeld in Richtung Rentweinsdorf. Er gab in der Kurve am Ortsausgang zu viel Gas, weswegen das Heck seines Pkws ausbrach und er ins Schleudern geriet. Anschließend fuhr er in den angrenzende Graben, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Hierbei erlitt der Fahrer leichte Verletzungen. Da beim Fahrer Alkoholgeruch festgestellt werden konnte, wurde ein freiwilliger Atem-Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von umgerechnet 0,44 Promille. In der Folge  wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus Ebern durchgeführt und den 30-Jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden.

 

KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. Am späten Freitagabend ereignete sich auf der B27 ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 19-Jähriger sein Leben verlor. Vier weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Ein Sachverständiger wurde zur Ermittlung der Unfallursache hinzugezogen.

 

Gegen 23:00 Uhr befuhr ein 18-Jähriger die B27 von Stetten kommend in Richtung Karlstadt. In der ersten langgezogenen Rechtskurve nach dem Ortsausgang verlor er auf der regennassen Fahrbahn, nach bisherigem Ermittlungsstand aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Der Seat drehte sich gegen den Uhrzeigersinn und touchierte mit der Beifahrerseite einen Baum neben der Fahrbahn. Durch die Kollision wurde das Fahrzeug massiv deformiert und blieb am Baum in Hanglage stehen. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatte sich der junge Mann bereits aus dem Fahrzeug befreit. Die restlichen vier Insassen befanden sich noch im Fahrzeug. Aufgrund der Hanglage gestaltete sich die Rettung der Insassen durch die freiwilligen Feuerwehren und den Rettungsdienst als schwierig. Mit teils schwerem Gerät mussten die 16 bis 19 Jahre alten Mitfahrer aus dem Fahrzeugwrack geborgen und im Anschluss durch die vor Ort eingetroffenen Notärzte behandelt werden. Für einen 19-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrzeugführer und eine 16-Jährige wurden mit leichteren, die beiden anderen 17 und 18 Jahre alten Mitfahrerinnen mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

 

Die Polizeiinspektion Karlstadt übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache, zu denen ein Sachverständiger hinzugezogen wurde. Neben 66 Kräften der örtlichen Feuerwehren und den Notärzten waren auch fünf Rettungswägen und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Bundesstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden.

 

 

 

 

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