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1860 München erleichtert: Stürmer Grimaldi mit Knieprellung

München (dpa/lby) – Der Ärger über den Minutenschlaf in der zweiten Halbzeit gegen Hansa Rostock verflog bei Daniel Bierofka wieder. Viel mehr sorgte sich der Trainer des TSV 1860 München nach dem 2:2 (1:0) am Samstag in der 3. Fußball-Liga um seinen so wichtigen Stürmer Adriano Grimaldi. Der 27-Jährige hatte für seine Münchner einen Foulelfmeter herausgeholt, verletzte sich jedoch dabei und musste in der 76. Minute ausgewechselt werden.

Nach einer Untersuchung am Sonntag gab es beim Neuzugang von Preußen Münster dann Entwarnung: Grimaldi erlitt nur eine Prellung am linken Knie. «Wir sind froh, dass die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigt wurden», sagte Sportchef Günther Gorenzel. Ein schwere Verletzung Grimaldis hätte den TSV besonders hart getroffen, da bereits die Stürmer Markus Ziereis und Sascha Mölders ausfallen.

Den Punkt im Ostseestadion verdienten sich die Münchner. «Wir hätten es uns leichter machen können, wenn wir vor der Pause noch ein, zwei Tore mehr schießen», meinte Torwart Marco Hiller. Mehr als das 1:0 durch Herbert Paul (31.) sprang aber anfangs nicht heraus.

Bierofka wies sein Team nach eigener Aussage in der Halbzeit noch darauf hin, dass «Rostock kommen wird. Trotzdem haben wir die ersten zehn Minuten vollkommen verpennt.» Ihm sei «total unverständlich, wie man so aus der Halbzeit herauskommen kann.» Marco Königs (48.) und Pascal Breier (50.) drehten die Partie, ehe Philipp Steinhart (76.) den Münchnern im siebten Spiel den elften Punkt rettete.