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Imposante Sechziger lösen Liga-Knoten: Lex «Löwe» der Woche

München (dpa/lby) – Eindrucksvoller hätten die Münchner «Löwen» um Doppelpacker Stefan Lex den Pokalschwung nicht in den Alltag der 3. Fußball-Liga übertragen können. Und nach dem umjubelten Cup-Erfolg gegen Schalke passte es zum fulminanten 6:0 (2:0) gegen den SC Freiburg II, dass der 31 Jahre alte Lex zum Sechziger der Woche avancierte. Siegtor gegen Schalke, zwei Treffer am Samstag gegen Freiburg – besser konnte es für den Angreifer gar nicht laufen.

«Es ist immer gut, wenn man als Offenspieler der Mannschaft mit Scorer-Punkten helfen kann», kommentierte Lex: «Es ist schön, dass es nicht nur im Pokal klappt, sondern auch mal in der Liga.» Neben dem 1:0 und 4:0, das er jeweils selbst erzielte, bereitete der umtriebige Angreifer auch noch das 2:0 von Mittelstürmer Mölders vor.

«Die Woche hätte schlechter laufen können», scherzte Lex nach seinen ersten Saisontoren. Das Schützenfest vor 14.700 begeisterten Zuschauern im Grünwalder Stadion rundeten Fabian Greilinger (56.), Marcel Bär (70.) und Kevin Goden (73.) mit ihren Treffern ab.

Michael Köllner sprach von einer «imposanten» Vorstellung. Für den 1860-Coach war es «eine super Zugabe» nach dem Pokalerfolg. Köllner hofft, dass jetzt auch in der Liga bei seiner Mannschaft der Knoten geplatzt ist. «Das werden wir die nächsten Wochen sehen», sagte er. Der Weg Richtung Aufstiegsplätze ist weit, aber nicht unmöglich.

Auch wenn auf dem Platz alles wunschgemäß verlief, war es kein ganz einfacher Samstag für die «Löwen». Die Frau von Sportchef Günther Gorenzel hatte am Freitag einen schweren Verkehrsunfall. «Alles, alles Gute Tanja und Günther», wünschte Köllner bei Magentasport.

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