Zweite Basketball-Ligen: Baunach und die DJK Brose Bamberg Damen verlieren!

Der Kampf hat nichts genutzt. In der zweiten Basketball Bundesliga Pro A mussten die die Baunach Young Pikes am Abend eine Niederlage einstecken. Gegen Rasta Vechta hieß es am Ende 65 zu 67.

 

Und in der zweiten Damen Basketball Bundesliga Süd setzt es für die DJK Brose Bamberg bei den Eisvögeln des USC Freiburg 59 zu 82 Auswärtsniederlage.

 

 

Hier die Presseinformation der Baunacher:

Überraschung knapp verpasst Erstmals mit dem fast kompletten Kader angetreten, wäre den Baunach Young Pikes beinahe eine faustdicke Überraschung gelungen. Bei der 65:67 (34:38)- Heimniederlage brachten sie den Titelfavoriten Rasta Vechta an den Rand einer Niederlage. Doch während der Bundesliga-Absteiger am Ende den dritten Sieg im dritten Spiel feierte, warten die Baunacher weiter auf den ersten Saisonsieg in der 2. Basketball-Liga ProA. In der Form, in der sich die Mannschaft von Trainer Fabian Villmeter am Samstagabend vor 810 Zuschauern präsentierte, dürfte dieser aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.

„Das war heute kein einfacher Gegner, und wir waren nicht die bessere Mannschaft. Baunach hat mit mehr Energie und Herz gespielt“, zollte Rasta-Coach Doug Spradley den „jungen Hechten“ seinen Respekt. Beim Stand von 64:67 zwei Sekunden vor Schluss stand Neuzugang William McDowell-White an der Linie. Der Australier verwandelte den ersten Freiwurf und vergab absichtlich den zweiten, um mit einem Feldkorb vielleicht noch eine Verlängerung zu erzwingen. Doch den Abpraller sicherte sich Vechta.

Dabei waren es gerade die Baunacher, die während des gesamten Spiels unter den Körben beherzter zugriffen (Reboundverhältnis 35:32) und sich damit die Möglichkeit schufen, mit dem Favoriten mitzuhalten. Insbesondere Eddy Edigin, der mit 14 Punkten und acht Rebounds eine starke Leistung zeigte, bereitete den Gästen immer wieder Probleme.

Ein Heimsieg wäre durchaus möglich gewesen, doch waren 20 Ballverluste letztlich zu viel, um die Partie noch einmal wenden zu können. Weil die Baunacher bereits im ersten Viertel zu schlampig mit dem Spielgerät umgegangen waren (acht Turnovers), liefen sie lange einem Rückstand hinterher. „Das war aber auch der druckvollen Verteidigung der Gäste geschuldet“, merkte Villmeter nach der Partie an.

Center Jannik Freese (15 Punkte), Seth Hinrichs und Robin Christen (beide je 14) punkteten zuverlässig und sorgten dafür, dass Rasta Vechta stets die Nase vorne hatte. Als bei Baunach Mitte des dritten Viertels mit Louis Olinde, Daniel Keppeler, Kay Bruhnke und McDowell-White vier junge Spieler auf dem Feld standen, zogen die Gäste auf zwölf Punkte Vorsprung davon (52:40, 27. Min.).

Doch angeführt von Aufbauspieler Chris Fowler, der 14 seiner 19 Punkte nach der Halbzeit erzielte, kämpften sich die Young Pikes wieder heran und gingen drei Minuten vor Schluss ihrerseits in Führung (61:60). Dann gelangen den Rastanern durch einen Dreier von David Gonzalvez, zwei Freiwürfen von Freese und einen Sprungwurf von Hinrichs sieben Punkte in Folge, was letztlich spielentscheidend war. „Wir haben defensiv insgesamt einen guten Job gemacht, aber offensiv nicht das hinbekommen, was wir uns vorgenommen haben, gerade was Schnelligkeit betrifft. Da haben mir die letzten zehn Prozent noch gefehlt. Aber wir haben nicht gegen irgendjemand gespielt, sondern gegen ein Team, das zurück in die Bundesliga will“, meinte Villmeter, der am Samstag mit seinem Team in Hagen abermals auf einen ehemaligen Erstligisten trifft.

Baunach Young Pikes: Fowler (19 Punkte/1 Dreier), Edigin (14), McDowell-White (10/1), Gomila (8/2), Ferguson (7/1), Bruhnke (3), Olinde (2), Keppeler (2), Edwardsson, Taras / Rasta Vechta: Freese (15), Christen (14/2), Hinrichs (14/2), Carter (9/1), Gonzalvez (8/1), Herkenhoff (4/1), Razis (2), Dunbar, Young,Smith (1) / Zuschauer: 810

 

  1. Basketball-Bundesliga ProA

Baunach Young Pikes – Rasta Vechta 65:67

 

Hier die Presseinformation der DJK Damen:

 

Das Warten auf ein Erfolgserlebnis geht weiter

08. Oktober 2017 – Trotz einer Niederlage von 23 Punkten Differenz haben die Korbjägerinnen der DJK Brose Bamberg am dritten Spieltag in der 2. Planet Photo Damen-Basketball-Bundesliga Süd kleine Schritte nach vorne gemacht. Krankheits- bzw. verletzungsbedingt sowie aufgrund der Überschneidung mit dem ersten Einsatz in der Regionalliga etwas dezimiert, gestaltete die Mannschaft die Partie bei Erstliga-Absteiger Freiburg über drei Viertel ausgeglichen. Ausschlaggebend für die 59:82 (32:38)-Auswärtsniederlage im Breisgau war letztlich unter anderem der schwache dritte Durchgang.

Der Refrain des Hits von Herbert Grönemeyer und den Fantastischen Vier, der nach Spielende aus den Boxen in der gut besuchten Uni-Sporthalle drang, schien den Bambergerinnen in dem Moment auf den Leib geschrieben: „Es könnt‘ alles so einfach sein – isses aber nicht.“ 26 Ballverluste, ein mit 26:44 deutlich verlorenes Reboundduell und 34 Freiwürfe für den Gegner waren die signifikanten Unterschiede, die am Ende einem besseren Ergebnis aus Sicht der Schützlinge von Trainerin Jessica Miller im Weg standen. „Wir haben 32 Minuten lang ordentlich gespielt“, bescheinigte die US-Amerikanerin ihrer Truppe eine Steigerung gegenüber den ersten beiden Saisonspielen. Die übrigen acht Minuten waren dagegen erneut zu fehlerlastig. In einem Duell auf Augenhöhe verlor die Mannschaft vor der Halbzeitpause gegen die Freiburger Pressverteidigung zunächst den Kopf (29:39). Nach dem Seitenwechsel warf sie in einer Phase, als offensiv wenig zusammenlief, auch in der Verteidigung ihre Disziplin über Bord. Die Gastgeberinnen wussten jene Schwächeperioden zu nutzen, begannen, ihre Würfe zu treffen und sich wohl zu fühlen, und erspielten sich mit einem 11:0-Lauf zwischen der 27. und 30. Spielminute endgültig den entscheidenden Vorteil (44:66).

„Grundsätzlich war unsere defensive Intensität da, aber wir müssen es schaffen, ohne Foul auszukommen oder den Rebound zu sichern. Die Zahlen sprechen ja für sich. Freiburg geht viel zu oft an die Linie oder hat zweite Wurfchancen. Unsere Achillesferse waren aber die Ballverluste, die zum Großteil wieder mit Flüchtigkeitsfehlern, mangelnder Konzentration oder falschen Entscheidungen zusammenhängen. Mit diesen Aussetzern war es schwer, das Spiel bis zum Schluss eng zu gestalten oder gar zu gewinnen. Wir befinden uns nach wie vor in einem Prozess und eine volle Trainingswoche wird uns helfen, weitere Fortschritte zu machen“, bilanzierte Miller nach der dritten Niederlage im dritten Spiel. Infolgedessen gilt es einmal mehr, die positiven Aspekte, wie Jamiyah Bethunes (23 Punkte) starke Antwort auf ihren schwachen Auftritt gegen München, mit in die neue Woche nehmen und weiter für den ersten Erfolg zu arbeiten.

Am nächsten Wochenende kommt es zum Wiedersehen mit zwei Ex-Bambergerinnen. Auf dem Feld begegnet die DJK Brose Bamberg am Samstag (15:30 Uhr, Graf-Stauffenberg-Halle) Tanja Lehnert und den Elangeni Falcons Bad Homburg. Auf der Tribüne wird erstmals nach ihrem Abschied Liisi Sokman als Zuschauerin Platz nehmen und ihre ehemaligen Kolleginnen anfeuern. Im Rahmen der Begegnung wird die Estin, die im Sommer nach fünfeinhalb Jahren im weiß-grünen Trikot ihre aktive Karriere beendete, um sich privat und beruflich nach Oberbayern zu verändern, offiziell verabschiedet.

Eisvögel USC Freiburg: Gaffney (22), Hughes (14), Ouedraogo (11), Zdravevska (9), Rodefeld (8), Hoffmann (6), Mayer (6), Zehender (4), Wieczorek (2), Schipek
DJK Brose Bamberg: Bethune (23), Waldner (12), Förner (9), Münder (5), Landwehr (4), van der Velde (4), Zeis (2), Hager, Schrüfer