Was ist denn jetzt mit einer neuen Halle und wandern Brose Bamberg gar nach Nürnberg ab?

Antworten auf diese und andere Fragen wollen Michael Stoschek und Rolf Beyer den Fans gaben – und zwar laut einer Pressemitteilung – am 5. Juli um 19 Uhr 30 in der Oddset Business Lounge der BROSE ARENA. Die Erkenntnisse aus dieser Diskussionsrunde, so heißt es, fließen dann in Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden der Bamberger Stadtratsparteien ein. In den letzten Tagen hatte es immer wieder Gerüchte darüber gegeben, dass Brose Bamberg seinen Heimspielort verlassen und nach Nürnberg wechseln könnte.

 

Hier ein Statement des Vereins:

 

Zur besseren Einordnung der momentane Stand der Dinge.

 

Brose Bamberg wird auch in den kommenden Jahren seine Spiele in Bamberg austragen. Wir haben – auch vor dem Hintergrund des Hallenneubaus in München, wo bis 2021 eine Arena für 11.500 Zuschauer entstehen wird – eine objektive Studie in Auftrag gegeben, die die Realisierung einer neuen Multifunktionsarena in Bamberg untersuchen sollte. Diese liegt nun vor und wurde unter anderem der Stadt Bamberg vorgestellt. Zu den Ergebnissen der Studie haben alle Seiten erst einmal Stillschweigen vereinbart. Nur so viel: als möglicher Standort wurde das ehemalige Postgelände an der Memmelsdorfer Straße identifiziert.

 

Es geht Brose Bamberg in erster Instanz nicht um den Bau einer neuen Arena, sondern darum, europäischen Spitzenbasketball auf eine breitere Plattform in der Metropolregion mit der breiten Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Sport zu stellen. Das ist das vorrangige Ziel. Dazu fordern wir die entsprechenden Institutionen auf. Ein Hallenneubau kann nur mit breiter Unterstützung erfolgen, ist aber erst der zweite Schritt.

 

Brose Bamberg wird auch in der kommenden Saison nur maximal zwei Spiele in Nürnberg absolvieren. Diese Partien sind notwendig, damit wir uns einem breiteren Publikum zeigen und Sponsoren aus der Metropolregion ansprechen können. Die bislang erfolgten Spiele haben gezeigt, dass dies funktioniert. Kurzfristig sind allerdings schon aufgrund der hohen Belegung der Nürnberger Arena mehr als ein oder zwei Spiele nicht umsetzbar und daher auch nicht angedacht. Wir wissen, dass Bamberg von Basketball durchdrungen ist, wollen aber den Kreis in der Metropolregion weiter ziehen. Das ist das mittelfristige Ziel.