Während die Zahl der Erkrankungen leicht zurückgegangen ist, stellt sich die Frage nach der Ursache für die außergewöhnlich aggressive Grippewelle der letzten Wochen.

Wie der Bamberger Hausarzt Rainer Gerstner gegenüber dem FT schildert, habe vor allem der Impfstoff der Kassenpatienten nicht die gewünschte Wirkung erreicht. Deshalb hätten sich die Grippeerkrankungen diesmal so gehäuft – zum Teil mit einem sehr hartnäckigen Verlauf, begleitet von Komplikationen wie Lungen- und Herzmuskelentzündungen. Allein im Raum Bamberg habe es drei Grippetote gegeben. Insgesamt seien in Stadt und Landkreis Bamberg seit Januar 1.500 Menschen an der Grippe erkrankt.