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Trotz eisigen Winters: Straßen nicht häufiger kaputt

München (dpa/lby) – Trotz des strengen Winters müssen die Bauamtsmitarbeiter heuer nicht häufiger zu Straßenreparaturen ausrücken als in den Jahren zuvor. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter mehreren Städten und Gemeinden im Freistaat ergeben. «Da es keine ständigen Wechsel von Frost zu Tau gegeben hat, sind die Straßen nicht übermäßig beansprucht worden», erklärte eine Sprecherin der Stadt Nürnberg. «Zu geplatztem Asphalt und Schlaglöchern kommt es eher, wenn das Wasser auf den Straßen in den Ritzen ständig gefriert und wieder taut.»

Dass der Winter aber deutlich strenger war, zeigt der Salzverbrauch auf den bayerischen Autobahnen und Bundesstraßen. Während die Streufahrzeuge in den vergangenen Jahren im Schnitt etwa 300 000 Tonnen Salz auf den Fahrbahnen verteilten, waren es im zurückliegenden Winter schon 450 000 Tonnen – ein Plus von 50 Prozent.