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SPD: Regierung unternimmt zu wenig gegen Internetbetrüger

München (dpa/lby) – Die Landtags-SPD wirft der Staatsregierung vor, zu wenig gegen sogenannte Fake Shops im Internet zu unternehmen. Das sind Betrüger, die Kunden über vermeintliche Schnäppchenangebote zu Zahlungen per Vorkasse animieren – die versprochene Ware dann aber nicht liefern. Der Staatsregierung sei das Problem nicht einmal richtig bekannt, sie unternehme deshalb zu wenig dagegen, klagte der SPD-Verbraucherschutzexperte Florian von Brunn.

Das Verbraucherschutzministerium wies die Kritik zurück. Man stelle den Verbrauchern vielfältige Informationen rund um das Internet und die digitale Welt zur Verfügung, hieß es – auch zu Fake Shops. Ressortchefin Ulrike Scharf (CSU) betonte: «Verbrauchertäuschung ist nicht hinnehmbar, egal ob in der realen Welt oder im Internet. Es braucht eine konsequente Strafverfolgung auch im Netz.»