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Sommer in Bayern: Viel Sonne, viel Regen

Offenbach (dpa/lby) – Bayern hat heuer einen Sommer der Extreme erlebt. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) war der Freistaat mit 720 Stunden das sonnenscheinreichste Bundesland. Zugleich regnete es aber viel: das Allgäu und das Berchtesgadener Land waren bundesweit die nassesten Regionen. Dort fielen bis zu 780 Liter pro Quadratkilometer. Zudem war besonders der August auch zeitweise von Gewittern sowie Sturm- und Orkanböen geprägt.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 18,2 Grad war der Sommer in Bayern recht warm. Allein in Regensburg kletterten die Temperaturen 27 Mal über 30 Grad. In der oberpfälzischen Stadt gab es damit mehr heiße Tage als in den Jahrhundertsommern 1947 und 1994.

Insgesamt war der Sommer in Deutschland von großen Nord-Süd-Unterschieden geprägt. Während es im Norden aufgrund von Meeresluft atlantischer Tiefdruckgebiete nur mäßig warm war, schwitzte der Süden in heißer Luft aus dem Mittelmeerraum. Bundesweit lag die Durchschnittstemperatur im Juni, Juli und August bei 18 Grad. Für die Auswertung des Sommers nutzte der DWD rund 2000 Messstationen.