Rückschlag für Brose Bamberg im Kampf um die Play-Off Plätze

Rückschlag für Brose Bamberg beim Bundesliga-Auswärtspiel gegen die BG Göttingen. Der Deutsche Meister musste sich am Ende mit 98 zu 105 geschlagen geben. Durch die Niederlage rutscht Bamberg auf Platz 8 in der Tabelle ab. Mit 26 Punkten war Dorell Wright bester Werfer der Bamberger. Am Donnerstag müssen die Jungs von Headcoach Luca Banchi das nächste Mal ran, dann ist Mailand im Euroleague-Heimspiel zu Gast.

 

Und noch eine Meldung aus Würzburg – Der frühere Bamberger Head Coach Dirk Bauermann verlässt den Basketball-Bundesligisten s. Oliver Würzburg zum Saisonende. Angeblich liebäugelt er mit einem Wechsel nach Asien.

 

Medieninformation von Brose Bamberg:

 

Brose Bamberg unterliegt in Göttingen

Brose Bamberg musste am 26. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga bei der BG Göttingen einen Dämpfer hinnehmen und unterlag mit 98:105. Beide Mannschaften lieferten sich über 40 Minuten einen offensiven Schlagabtausch. Die Gastgeber trafen dabei insgesamt 60 Prozent ihrer Würfe, gar 63 Prozent von jenseits der Dreierlinie. Zwar lag Brose mit 53 und 57 Prozent nicht sonderlich viel schlechter, dennoch machte das am Ende mit den Unterschied. Bester Bamberger Werfer war Dorell Wright mit 26 Punkten. Luca Banchi: „Göttingen hat ein großartiges Spiel gespielt, mit viel Einsatz und Energie. Wir sind vom ersten Ballbesitz an ins Straucheln geraten und konnten nicht mit der Intensität mithalten. Zudem hat Göttingen sehr gut geworfen und uns mit wichtigen Punkten das Genick gebrochen. Wir sind vielversprechend aus der Halbzeitpause gekommen, aber Göttingen hat jeden Fehler, den wir gemacht haben, bestraft. Sie haben den Sieg verdient.“

Von Beginn an entwickelte sich ein Offensivfeuerwerk. Oder anders gesagt: die Defense wurde von beiden Seiten eher stiefmütterlich behandelt. Brose lag schnell mit fünf Punkten vorne (5:0, 1.). Ein 7:0-Lauf der Göttinger brachte die Gäste innerhalb von 90 Sekunden aber in Rückstand (5:7, 3.). Bis Mitte des Viertels war die Partie ausgeglichen, da beide Mannschaften hochprozentig trafen. Ein weiterer 8:0-Lauf sorgte dann dafür, dass Göttingen erstmals etwas wegziehen konnte (13:19, 8.). Zum Viertelende betrug der Bamberger Rückstand sieben Punkte, stand es 20:27.

Zweites Viertel, weiter Göttingen. Fünf schnelle Zähler sorgten für den erstmaligen zweistelligen Brose-Rückstand (20:32, 11.). Der hatte auch Mitte des Abschnitts Bestand, da die Niedersachsen zum einen immer noch fast schlafwandlerisch sicher trafen, Brose es aber nach wie vor nicht für wirklich nötig hielt, hart zu verteidigen. Als Beleg: zur Halbzeit hatte Bamberg gerade einmal sechs Fouls auf seinem Konto. Da der deutsche Meister aber wenigstens offensiv performte, blieb es bei einem Zehn-Zähler-Rückstand zur Pause: 44:54. Die offensiven Stats bis hierhin beeindruckend: Göttingen traf 68 Prozent aus dem Feld, dabei acht Dreier bei 13 Versuchen (62%). Bei Brose fand immerhin jeder zweite Feldwurf den Weg in den Korb, zudem versenkten die Gäste zehn Freiwürfe. Brose kam engagiert aus der Kabine. Ein Dreier von Hickman, dazu fünf Punkte in Folge von Wright sorgten für das zwischenzeitliche 52:54. Aber Göttingen hatte weiterhin immer die passende Antwort parat. Vor allem von jenseits der 6,75-Linie blieben die Gastgeber eine Macht. Fünf Treffer gabs alleine in Viertel drei, drei davon von Brion Rush. Auf Brose-Seite fielen die Distanzwürfe aber auch und so blieb es nun eine engere Kiste. Wright, Hickman und Hackett brachten den deutschen Meister eine Minute vor Viertelende wieder auf einen Zähler ran (73:74, 29.). Es folgte jedoch ein weiterer Lauf der Gastgeber zum 73:81 nach 30 Minuten.

Im Schlussabschnitt versuchte Brose nochmals alles, startete gut und kam durch einen Staiger-Dreier wieder auf drei Punkte ran (80:83, 34.). Aber es blieb nach wie vor dabei: wann immer Bamberg dem Ausgleich oder gar der Führung nahe war, traf Göttingen. So auch diesmal. Wieder waren es Dreier, diesmal von Bufford und einmal mehr von Rush, die Brose alle Hoffnung nahmen. Am Ende traf Rush sieben, Bufford vier Dreier, bei Brose war Wright mit sechs erfolgreichen Distanzschüssen in der Statistik. Brose Bamberg verliert bei der BG Göttingen mit 98:105 und muss damit einen Dämpfer im Kampf um die Playoffplätze hinnehmen.

Brose Bamberg:

Hackett 16, Hickman 17, Wright 26, Zisis 5, Staiger 11, Mitrovic 7, Lô, Olinde dnp, Rubit 4, Radosevic 12