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«Radikal jung»: Nachwuchs-Theater am Münchner Volkstheater

München (dpa/lby) – Junge Theater-Regisseure sind in der kommenden Woche in München zu Gast. Am Samstag startet am Münchner Volkstheater das Festival «Radikal jung» mit der Inszenierung «Romeo und Julia» von Pinar Karabulut. Die Regisseurin lässt Shakespeares Liebesdrama für das Schauspiel Köln auf einer Techno-Party spielen. Bis zum 21. April sind 12 weitere Theatermacher zu Gast, aus Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, Wien, Tel Aviv und München. Das Festival findet in diesem Jahr zum 14. Mal statt. Das Volkstheater unter Intendant Christian Stückl wolle damit Einblicke in die Theaterlandschaft von morgen geben, erklärten die Veranstalter.

Aus München kommt Anta Helena Recke mit «Mittelreich» nach einem Roman von Josef Bierbichler, der aktuell auch gerade im Kino zu sehen ist in «Zwei Herren im Anzug». Marie Rosa Tietjen vom Thalia Theater Hamburg ist mit «Bilder deiner großen Liebe» zu Gast. Ayham Majid Agha reist mit «Skelett eines Elefanten in der Wüste» vom Maxim Gorki Theater Berlin an die Isar, ebenso wie Marina Frenk mit «Valeska Gert – The Animal Show».

Wie bei Festivals oft üblich, kommen an jedem Theaterabend auch die Zuschauer zu Wort. Nach den Vorstellungen lädt das Volkstheater mit dem Radiosender Bayern 2 zu Publikumsgesprächen. Auch Partys, Podiumsdiskussionen und eine Festivalzeitung soll es geben. Zum Abschluss wird der mit 3000 Euro dotierte Publikumspreis verliehen.