Prozess gegen Reichsbürger aus Georgensgmünd startet

Er hat im Oktober 2016 einen Polizisten erschossen – ab heute muss sich der sogenannte „Reichsbürger“ von Georgensgmünd deshalb vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten.

Damals wollte ein Sondereinsatzkommando ihm seine legal erworbenen Waffen abnehmen, wegen seiner staatsfeindlichen Gesinnung. Als die Beamten vor der Tür des 49-Jährigen standen, eröffnete er das Feuer. Laut Anklage hat er elf Schüsse abgegeben. Ein 32-jähriger Polizist wurde tödlich getroffen. Für den Prozess sind 12 Verhandlungstage angesetzt, in der zweiten Oktoberhälfte könnte dann frühestens ein Urteil fallen. Das wird auch vom Verlauf der Beweisaufnahme abhängen.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft wollte der Mann möglichst viele Polizisten treffen und sich dann auf eine Notwehrlage berufen. Begründung: Er habe einen Einbruch vermutet.